Ein neuer Bericht des Marktforschungsunternehmens EEDAR macht deutlich, dass in Nordamerika noch immer rund die Hälfte aller Konsolen-Spieler keine Download-Inhalte kaufen. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Über 3.500 Konsumenten wurden in den Vereinigten Staaten und Kanada zur ihrem Kaufverhalten bezüglich DLC befragt. Dabei stellte sich heraus, dass insgesamt 51 Prozent der Befragten in den letzten 12 Monaten einen Download-Inhalt erworben haben, was etwa 20 Millionen Menschen entspricht. Im Jahr zuvor waren es noch 40 Prozent, 2009 lediglich 34 Prozent.

Das Unternehmen kommt zu dem Schluss, dass in diesem Jahr allein in Nordamerika auf HD-Konsolen 875 Millionen US-Dollar mit dem DLC-Markt umgesetzt werden. Im nächsten Jahr rechnet man mit einer Milliarde USD, da auch die Wii U einen besseren Online-Service bieten wird.

Für die restlichen 49 Prozent der Befragten ist der Datenschutz der Hauptgrund gegen einen Kauf. Dass einmal erworbene Inhalte nicht mehr zurückgegeben werden können und auch die Preise recht hoch sind, stellen weitere Hindernisse dar.

Würden Publisher und Entwickler es schaffen, die 49 Prozent der Konsumenten zum Kauf zu bewegen, würde laut EEDAR in diesem Jahr ein zusätzlicher Umsatz von 600 Mio. USD zustande kommen.