In diesem Jahr stehen mit Battlefield 3 vs. Call of Duty: Modern Warfare 3 die zwei wohl größten Shooter an. Auf der E3 hat der Krieg bereits begonnen, aber nicht virtuell, sondern zwischen Electronic Arts und Activision.

Alles begann damit, als Activision-Chef Bobby Kotick am Montag meinte, Battlefield 3 sei nur ein PC-Spiel mit einer kleinen Zielgruppe. Kurz darauf meldete sich EA-Chef John Riccitiello und antworte, dass Kotick Falschinformationen über Battlefield 3 verbreite.

Wie man nämlich weiß, wird Battlefield 3 nicht nur auf dem PC erscheinen, sondern auch für Xbox 360, PS3 und Wii U. Zumal die Zielgruppe alleine auf dem PC nicht kleiner als auf den Konsolen ausfallen dürfte.

Dieses kleine Gefecht war aber nur der Anfang. Laut Kotick möchte man den Interessen der CoD-Fans treu bleiben und man wolle versuchen, sich nicht durch andere ablenken zu lassen. Er könne nicht objektiv über ein anderes Produkt urteilen, wenn er es noch nicht gesehen habe.

Battlefield 3 habe er bisher nur auf dem PC gesehen "und niemand hatte es bisher auf der Konsole sehen können", so Bobby.

EA Riccitiello betont, dass dies der Beginn eines Krieges ist und Kotick das auch weiß. Riccitiello sieht es als Fakt an, dass Kotick versuche, Battlefield 3 in ein schlechtes Licht zu rücken.

"In welche Richtung auch immer das gehen mag, wir denken, dass unser PS3-Spiel besser als ihre Xbox-Version ist und dass unsere PC-Fassung besser als ihre PC-Version ist. [...] Auf den Pressekonferenzen haben wir das Spiel auf der PS3 und Xbox gezeigt. Wenn Bobby wirklich denkt, das seien PC-Szenen, dann steckt er gewaltig in Schwierigkeiten", so Riccitiello.