Im schottischen Edinburgh ereignete sich vor wenigen Tagen ein Zwischenfall, bei dem eine Xbox im Mittelpunkt stand. Ein 13-jähriger Junge spielte vergnüglich mit seiner Konsole und stand dabei unter der Aufsicht einer 55 Jahre alten Babysitterin. Die Babysitterin ermahnte ihn, dass er mit dem Xbox-Spielen aufhören soll, was er allerdings nicht wollte.

Danach habe sie ihn, so beschrieb es der Junge vor Gericht, auf den Hinterkopf geschlagen, weil er sich ihren Anweisungen nicht fügte. Der Junge schubste die Babysitterin schließlich weg, worauf sie sich ein Küchenmesser schnappte und ihn in den Bauch stach. Laut dem Jungen sei es Absicht gewesen, da sie mit dem Messer ausholte und sich auf ihn stürzte.

Die Babysitterin gab vor Gericht zu, während der Tat betrunken gewesen zu sein. Trotzdem leugnete sie die die Tat und gab an, dass sich der Junge während eines Streits selbst verletzt habe, um sie in Schwierigkeiten zu bringen. Das Gericht glaubte aber schließlich dem Jungen und verdonnerte die Babysitterin zu 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit.