Wie Bloomberg und Los Angeles Times berichten, meldete die US-Sparte von Atari (Atari Inc.) Insolvenz an, um das Geschäft neu aufzustellen und sich unter dem Schutz vor seinen Gläubigern neu sanieren zu können.

Aktuelles - Atari meldet in den USA Insolvenz an

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Noch steht Atari nicht vor dem Aus, eine Insolvenz ist allerdings auch kein Zuckerschlecken, selbst wenn bereits neue Investoren gefunden wurden.
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Das bedeutet also im Klartext, dass das US-Geschäft von dem französischen und verschuldeten Konzern abgestoßen werden soll, um es mit der Finanzierung durch neue Investoren eigenständig fortzuführen. Mehrere Millionen US-Dollar sollen bereits für die Geschäftsfortführung gesichert worden sein.

Tatsächlich findet der Großteil des Atari-Geschäfts in den USA statt, während sich der Hauptsitz in Europa befindet und das Unternehmem an der französischen Börse notiert ist. Die Zukunft von Atari liegt dann in mobilen Spielen.

Wie es mit der europäischen Sparte weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Eden Games, Entwickler von Test Drive Unlimited 2, wurde vor einiger Zeit geschlossen und ging ganz in Atari SA über.

Für Atari Inc. bleibt nun zu hoffen, die Insolvenz zu überstehen. Im schlimmsten Fall könnten unter anderem bekannte Spielemarken an andere Unternehmen gehen, darunter etwa Pong, Asteroids, Battlezone, Rollercoaster Tycoon und Test Drive.

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