Wie der deutsche Entwickler Spellbound Entertainment AG bekannt gibt, musste das Unternehmen einen Inolvenzantrag stellen. Ursache für die Zahlungsunfähigkeit ist eine im letzten Moment gescheiterte Investorenrunde.

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- Arcania-Entwickler Spellbound meldet Insolvenz an
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Nach eigenen Angaben stehen die Chancen gut, dass Spellbound wieder auf den rechten Weg kommt.
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Besonders hart dürfte es Spellbound deshalb treffen, weil sich das Studio gerade in einer Expansionsphase befunden hat. Nachdem der Entwickler im September 2011 nach Offenburg umzog, nahm man auch die Wachstumsmärkte Online und Mobile in Angriff. Dafür wurde die Spellbound Entertainment GmbH gegründet, welche etwa die Marken wie Airline Tycoon oder Giana Sisters für die Märkte transferieren soll.

"Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Ulrich Nehrig bestellt. Nach den Ergebnissen der ersten Prüfungshandlungen ist eine Sanierungschance gegeben, da die Projektentwicklung weit fortgeschritten ist und das Publisher-Feedback sehr positiv ist.", heißt es in der Mitteilung.

Weiter: "Die Löhne und Gehälter der 65 Mitarbeiter sind im vorläufigen Insolvenzverfahren gesichert und der Geschäftsbetrieb läuft normal weiter. Nach Angaben von Dr. Nehrig wird umgehend ein Investorenprozess eingeleitet. Die Chancen hierfür stehen nach seiner Einschätzung sehr gut."

Gegründet wurde Spellbound 1994 von Armin Gessert (Giana Sisters) und entwickelte neben den bereits genannten Titeln unter anderem auch Desperados - Wanted: Dead or Alive und Arcania: Gothic 4. Zudem befindet sich mit Ravensdale aktuell ein Actioin-Rollenspiel für PC und Konsolen in Entwicklung.

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