Anders Behring Breivik, der norwegische Massenmörder, der 77 Leben auf seinem Gewissen hat, drohte in einem Schreiben mit Hungerstreik, sollten ihm nicht einige Forderungen, darunter bessere Videospiele genehmigt werden.

Aktuelles - Anders Breivik droht mit Hungerstreik, wenn er nicht bessere Spiele bekommt

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Breivik steht wohl nicht auf Rayman (Hier Rayman 3: Hoodlum Havoc)
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Am 22. Juli 2011 brachte Anders Behring Breivik bei zwei Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utoya insgesamt 77 Menschen um. Dafür wurde er zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.

Breivik, der keinen Kontakt zu anderen Gefangenen hat, beschwerte sich bereits 2012 darüber, dass er unter zu harten Haftbedingungen leide. So kreidete er an, keinen Computer benutzen zu dürfen, und stattdessen auf einer Schreibmaschine schreiben zu müssen, nicht immer alle Briefe zu erhalten und dass er generell unter "unmenschlichen" Bedingungen leben müsse.

Nun meldete er sich erneut zu Wort und drohte damit, in den Hungerstreik zu gehen, sollten ihm seine zwölf Forderungen nicht gewährt werden. Zu seinen Forderungen zählen neben mehr Geld und besseren Bedingungen für seine täglichen Spaziergänge auch bessere Kommunikationsmöglichkeiten, Breivik verlangt auch weiterhin nach einem PC, aber auch bessere Konsolen.

Derzeit verfügt er lediglich über eine PS2 mit Spielen wie Rayman Revolution, die seiner Meinung nach "eher an Dreijährige gerichtet sind". So verlangt er nach einer PS3 und Spielen, die erwachsenere Inhalte ansprechen. Breivik führt an, dass er sich schließlich "vorbildlich verhalte", was ihm in seinen Augen mehr Aktivitäten als Ausgleich für seine Isolationshaft einbringen sollte.

"Ihr habt mich in die Hölle versetzt...und ich werde das nicht länger überleben. Ihr tötet mich", so Breivik in seinem Schreiben vom November.