In Baden Württemberg ist es heute zu einem Amoklauf an einer Schule gekommen. Der ehemalige Schüler der Albertville-Realschule Tim K. tötete dabei insgesamt 17 Menschen und verletzte zwei weitere schwer. Auf der Flucht wurde auch der Amokläufer bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet. Etwa 1100 Polizisten sind in Winnenden vor Ort.

Die Motive der Tat sind bislang noch ungeklärt. In einem RTL Interview gab ein Nachbar an, dass Tim K. das Spiel "Counter Strike" spielte. Psychologen sehen unter anderem in dem schwarzen Kampfanzug, den der Täter bei seinem Amoklauf trug, ein Indiz für gewaltverherrlichende Filme bzw. Computerspiele als Tatmotiv.

Viel interessanter dürfte jedoch die Tatsache sein, dass Tims Eltern im Besitz von insgesamt 18 legal erworbenen Schusswaffen sind, von denen seit heute Morgen eine Waffe fehlt. Dabei handelt es sich aller Voraussicht nach um die Tatwaffe von Tim K.

Unterdessen fordert Dr. Christian Pfeiffer in Berichten des ZDF erneut ein Verbot sämtlicher gewaltverherrlichender Spiele und bittet die Regierung um mehr Initiative.