Die Themen Amokläufe und Videospiele wurden in letzter Zeit traurigerweise oft genug in Zusammenhang gebracht, doch nun sorgt ein neuer Fall dafür, dass unser Hobby ins schlechte Licht gerückt wird. Der 23-jährige Ryan Donovan aus dem im Süden Englands liegenden Dartford hat auf einem U-Boot einen Lieutenant erschossen und eine weitere Person schwer verletzt.

Ryan Donovan erzählte vor der Tat seinen Freunden, dass er für ein Massaker im Stile von Grand Theft Auto sorgen werde.
Nachdem er Lieutenant Ian Molyneux mit einem SA80 Sturmgewehr in den Kopf geschossen hatte, wurde er zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Der Staatsanwalt Nigel Lickley sagte aus: "Er fing an, etwas über das Videospiel Grand Theft Auto zu erzählen. Er sagte, dass man da ein Massaker starten könne und durch das Töten Punkte bekomme."

Leider ist es nicht das erste Mal, dass Grand Theft Auto in Verbindung mit Amokläufen und Verbrechen in der realen Welt gebracht wurde.
Im Jahr 2009 wurde eine Klage von über 100 Millionen Dollar gegen Publisher Take-Two erhoben, da Teenager, die GTA gespielt haben, drei Männer töteten, darunter zwei Polizisten.
Im letzten Monat, während den Unruhen in Großbritannien, hat die Zeitung London Evening Standart Grand Theft Auto in Verbindung mit den Krawallen gebracht.