Activision Blizzard meldet sich nach den Beschimpfungen von Tim Schafer zu Wort.

So verteidigt Maryanne Lataif, Senior Vice President of Corporate Communications bei Activision Blizzard, zumindest die Anschuldigung, dass Geschäftsführer Bobby Kotick kein Fan von Videospielen ist.

„Tim Schafers Kommentar, dass Bobby Kotick 'kein großes Geheimnis daraus macht, dass er Spiele nicht mag' ist einfach nicht wahr. Bobby hatte schon immer eine Leidenschaft für Spiele und liebt die Videospiel-Industrie. Aber als CEO eines Unternehmens, das Spiele herstellt, an denen sich Millionen von Menschen weltweit erfreuen, wird viel von seiner Zeit in Anspruch genommen. Das macht es schwierig, dass er Videospiele genauso häufig wie früher spielt oder so oft, wie er es eigentlich möchte.“

Außerdem erklärt Lataif: „Wie Schafer selbst zugibt, hat er Bobby Kotick noch nie selbst getroffen.“

Dass Schafer auf Activision nicht gerade gut zu sprechen ist, hängt mit dem Spiel Brütal Legend zusammen. Denn das sollte nach der Fusion von Activision mit Vivendi nicht mehr veröffentlicht werden. Nachdem er dann zum Publisher Electronic Arts wechselte, versuchte Activision durch eine Klage den Release zu stoppen.