Das in Kanada befindliche Activision-Studio Radical Entertainment steht vor dem Beinahe-Aus. Die Prototype-Marke war laut Activision nicht erfolgreich genug, weshalb ein Großteil des Teams nun gehen muss.

Aktuelles - Activision schrumpft Prototype-Entwickler Radical Entertainment

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Prototype 2 ist somit das letzte eigene Werk des Studios
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Erste Meldungen über Twitter von einstigen Mitarbeitern machten die Runde, bevor Activision schließlich eine offizielle Stellungnahme abgab: „Obwohl wir stark in die Prototype-Marke investiert haben, konnte es kein breites kommerzielles Publikum finden. Radical ist ein sehr talentiertes Team von Entwicklern und wir haben verschiedene Lösungen für das Studio untersucht, darunter auch einen möglichen Verkauf, und sind durch den Konsultationsprozess zu dem schwierigen Ergebnis gekommen, dass die einzig bleibende Option eine deutliche Reduzierung der Mitarbeiter ist.“

„Deshalb werden einige Mitarbeiter weiterhin für Radical Entertainment arbeiten und andere Activision-Projekte unterstützen, aber das Studio wird in Zukunft keine eigenen Spiele mehr entwickeln.“

Nachdem Radical 2005 von Vivendi übernommen wurden, folgten Spiele wie Scarface: The World is Yours und auch Ableger der Crash Bandicoot-Reihe, etwa Crash Tag Team Racing oder Crash Bandicoot: Herrscher der Mutanten. Unter dem Activision-Label kamen nur die beiden Prototype-Spiele heraus. Zwar wurde zwischenzeitlich auch an anderen Projekten gearbeitet (darunter ein 'Jason Bourne'-Spiel), welche aber wieder eingestellt wurden.

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