Anfang November 2010 wird der Oberste Gerichtshof in den USA über ein Gesetz einer möglichen Verschärfung der Jugendschutzbestimmungen verhandeln, das von Gouverneur Schwarzenegger 2004 unterschrieben wurde. Wie nun bekannt wurde, wird Activision Blizzard stellvertrend für die Spielebranche vor Gericht treten und seine Sicht der Dinge vortragen.

Activision-Chef erklärte, dass das Gesetz von Schwarzenegger einfach nur absurd sei. "Unser erster Verfassungszusatz hat seit 219 Jahren inmitten weit größerer technologischer, historischer und sozialer Herausforderungen Bestand", sagte Robert "Bobby" Kotick. "Das Argument, dass Videospiele eine Art neuer, ominöser Bedrohung darstellt, die eine vollständige Neubewertung einer in unserer Nation wertvollsten Freiheiten erfordert und diese Freiheit wahllos einer ganzen Gruppe unserer Bevölkerung nur auf Basis des Alters entziehen zu wollen, ist mehr als absurd."

Weiter sagte er, dass es sich dabei um die gleichen Angriffe handeln würde, die die Amerikaner gegen jedes vorher erscheinende Unterhaltungsmedium und Genre inklusive Bücher, Comics, Rock ´n ´Roll, Filme, TV und das Internet erlebten. "In jedem Fall siegte die Freiheit," so Kotick.

Die Entscheidung, ob in den USA weiterhin Spiele mit einer Altersklassifizierung von über 18 frei verkauft werden dürfen, wird am 2. November erwartet.