In Untersuchungshaft sitzt derzeit ein 19-Jähriger Zocker aus der Schweiz, der nach Polizeiangaben am Sonntagabend auf Mutter und Bruder eingestochen hat. Tatwaffe: ein klassisches Schwert mit einer Klinge von 60 Zentimetern Länge.

Dem jungen Mann gingen offenbar die Verbote und Nörgeleien seiner Mutter gegen den Strich. Die beiden wollten ihn vom Dauerzocken abbringen. Inzwischen wurde der 26-Jährige Bruder wieder aus dem Krankenhaus entlassen - die Mutter wird weiterhin stationär behandelt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die beiden Angehörigen wurden durch mehrere Stiche an Bauch und Armen verletzt.

Den Täter erwartet nun ein Gerichtsprozess und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine längere Gefängsnisstrafe. Immerhin hat das Zocken damit vorerst ein Ende.