Airstrike 3D II (PC Test)
Von Thomas Bayer

Viele großartige Spiele haben einen gravierenden Nachteil: Hat der Spieler wenig Zeit, büßen sie viel von ihrer Faszination ein. Viele Spieler wünschen sich ab und an aber Titel, die unter die Kategorie "Lunchbreak Games" fallen. Spiele,

man bei denen auch mit einer kurzen Runde in der Mittagspause Spaß haben kann. »Airstrike 3D II« ist so ein Titel. Selbst für fünf Minuten lohnt sich der Start des actiongeladenen Spektakels.

Dass für schlappe zehn Euro maximal ein Spiel auf besserem Shareware-Niveau zu erwarten ist, sollte klar sein. Im Vergleich mit Vollpreis-Titeln zieht »Airstrike 3D II« zwangsläufig den Kürzeren. Eine faire Bewertung kann also nur in Relation zum Preis erfolgen, und so möchten wir dies auch handhaben.

Die Story des Titels ist vernachlässigbar und lässt sich ungefähr so zusammenfassen: Elitepilot im Hubschrauber macht Bösewichter platt. "Erzählt" wird diese Ausgeburt an Kreativität zu Anfang jeder Mission mittels ein paar Zeilen Text. Ähnlich einfach gestrickt ist auch die Steuerung, mit drei Tasten (primäres/sekundäres Feuer plus Bonuswaffe) zuzüglich Pfeiltasten für die Richtung seid ihr dabei.

Airstrike 3D II - Gedankenlos ballern... und dabei noch besser als Moorhuhn?

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Insgesamt gilt es 18 Missionen zu bewältigen, in denen euch immer stärkere Feinde erwarten - von MG-Jeep bis zum Flugzeugträger ist alles dabei. Der Spieler beginnt mit einem Helikopter, der lediglich mit einem alterschwachen Maschinengewehr ausgestattet ist. Im Laufe des Spiels hinterlassen abgeschossene Feinde neue Waffentypen, Bonuswaffen und andere PowerUps. Sämtliche Primärwaffen können durch das Einsammeln entsprechender PowerUps in mehreren Stufen verbessert werden. Besonders harte Brocken hinterlassen nach ihrem Ableben Sterne, die den Pilotenrang

Packshot zu Airstrike 3D IIAirstrike 3D IIErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

des Spielers erhöhen. Sind ausreichend Feinde in die ewigen Jagdgründe geschickt worden, stehen nach und nach neue Helikopter zu Auswahl. Diese unterscheiden sich in den Attributen Geschwindigkeit und Panzerung. Vom leicht gepanzerten, wieselflinken Heli bis zur fliegenden Festung ist alles dabei.

Im mittleren Schwierigkeitsgrad ist der Spaß schnell vorbei: Nach einigen Stunden sind die bösen Buben besiegt, und der Spieler darf sich in die Highscore-Liste eintragen. Wer den härtesten Schwierigkeitsgrad wählt, für den sieht die Welt jedoch anders aus. Selbst die ersten Missionen sind dann bereits knackig schwer, im weiteren Spielverlauf ist es nahezu unmöglich, der Flut an Feinden Herr zu werden, bevor einem der eigene Heli um die Ohren fliegt. Trotz der hohen Anzahl an verschiedenen Gegnern, Waffen, und PowerUps stellt sich jedoch schnell Routine ein. Feuerknöpfe durchdrücken, ab und zu auf die Taste für die Bonuswaffe tippen, und nebenbei den feindlichen Geschossen ausweichen.

Spaß macht das Ganze trotzdem, auch wenn die Langzeitmotivation dem »Airstrike«-Zockern ungefähr so bekannt sein dürfte wie einer Kuh die Kunst vom Fliegen.Die Ballerei wird von geschmeidiger, wenn auch nicht unbedingt spektakulärer Grafik in Szene gesetzt. Vor allem die Explosionen sind den Entwicklern gut gelungen. Insgesamt kein Grund für Freudenfeste, aber dafür auch in hohen Auflösungen flüssig spielbar. Der Sound erfüllt seinen Zweck ebenfalls zufrieden stellend, auch wenns außer krachenden Explosionen wenig zu hören gibt.Pro&Contra

Wertung im Schnellüberblick:

Pro:
+ billig (ca. 10 Euro) + solides Zwischendurch-Spiel

Contra:
- praktisch keine StoryDie Ballerei wird von geschmeidiger, wenn auch nicht unbedingt spektakulärer Grafik in Szene gesetzt. Vor allem die Explosionen sind den Entwicklern gut gelungen. Insgesamt kein Grund für Freudenfeste, aber dafür auch in hohen Auflösungen flüssig spielbar. Der Sound erfüllt seinen Zweck ebenfalls zufrieden stellend, auch wenns außer krachenden Explosionen wenig zu hören gibt.

Pro&Contra

Wertung im Schnellüberblick:

Pro:
+ billig (ca. 10 Euro) + solides Zwischendurch-Spiel

Contra:
- praktisch keine Story