Bei den Klassen kommt “Aion: The Tower of Eternity” im wahrsten Sinne des Wortes klassisch daher. Während der Erstellung eines Charakters, bei der man übrigens alles bis ins kleinste Detail ändern kann, entscheidet man sich für eine von vier Klassen (Krieger, Späher, Priester, Magier). Bereits nach kurzer Spielzeit erfolgt dann eine weitere Spezialisierung, so dass insgesamt acht Klassen zur Auswahl stehen.
Urlaub auf dem Sonnendeck...Spielerisch greift NCsoft auf bewährte Elemente zurück und zielt im so genannten Endgame, also der Spielzeit nach dem Erreichen des Maximallevels, überwiegend auf PvP-Elemente. Wer mit seiner Gilde (bzw. seiner Legion, so werden die Zusammenschlüsse von Spielern in “Aion: The Tower of Eternity” heißen) Festungen erobern und verteidigen möchte, kommt daher definitiv auf seine Kosten und kann dabei auch Belagerungswaffen einsetzen. PvP-Muffel dürfen sich dagegen auf groß angelegte Schlachtzüge (Raids) freuen. Somit müsste eigentlich für jeden etwas dabei sein.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere bekannte Elemente, wie Crafting, Combos, Fähigkeitsketten und einem Heldensystem. Mit so genannten Stigmasteinen kann man zudem auf Skills anderer Klassen zurückgreifen und seinen Charakter dadurch weiter individualisieren.
Ein weltweit zeitgleicher Release wird von NCsoft nicht angestrebt. Zuerst wird mit Korea der Kernmarkt bedient. Unsere koreanischen Freunde durften sich bereits über drei Closed Beta Phasen freuen und werden aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr in den Genuss des fertigen Spiels kommen.
"Zwei Mal Geflügel, bitte!" gamona-Redakteur Tobi auf der GC.Eine vollständig lokalisierte Version wird in Deutschland nach aktuellem Stand im ersten Halbjahr 2009 erscheinen. Vorher soll es noch diverse Preview-Events geben, in denen vor allem die Server getestet werden. Großartigen Einfluss auf die Spielinhalte werden europäische Fans daher nur indirekt nehmen können, wird Aion doch zur Zeit der Preview-Events in Korea längst erschienen sein.
Offen ist aktuell noch die Frage des Finanzierungsmodells. Zwar gehen wir derzeit von monatlichen Abonnement-Gebühren aus, allerdings hat sich NCsoft bisher noch nicht final geäußert, weshalb auch ein “Free to Play” Modell mit angeschlossenem Item-Shop denkbar wäre, auch wenn es eher unwahrscheinlich scheint.
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