Aion verleiht endlich Flüügel
Dieses Mal bleibe ich hartnäckig. Und es hat sich prompt gelohnt. Ich war kurz vor Level neun. Level neun besteht aus einer Filmsequenz, die das Leben im Abyss zeigt, den Kampf gegen Elyos und gegen die KI-gesteuerten Balaur. Mitstreiter jubeln mir zu. Ein gefangener Questgeber zeigte mir meine Zukunft. Aber er warnte mich auch: So hoch mein Aufstieg sein mag, so tief wird auch mein Fall sein. Anschließend werden mir in einer Zeremonie meine Flügel verliehen. Ich habe es tatsächlich geschafft, auf Level zehn zu kommen und konnte meinen ersten Rundflug unternehmen.
Trotz eigener Flügel braucht man für größere Strecken einen Flugtransporter - gegen Geld natürlich.Ich habe mein Räuberdasein hinter mir gelassen und bin zum waschechten Daeva erhoben worden, eine göttliche Gestalt, die in der Hauptstadt Pandämonium wohnt. So cool sind die Elyos sicher nicht drauf. Ihre Hauptstadt ist bestimmt hell, wolkenverhangen, von grellem Licht durchflutet und todsterbenslangweilig.
Von Pandämonium geht es in die Festung Altgard. Altgard wird von Wäldern umgeben, in denen Schwarzklauen hausen. Sie beschützen das Volk der Mumu. Die nähere Umgebung wird zunehmend gefährlicher. Glücklicherweise finden sich immer schnell nette Mitstreiter, die gemeinsam Missionen und Quests zu erledigen haben. Sie brauchen Anfangs noch ein hohes Maß Geduld mit mir.
Rolle rückwärts zur Verwirrung, dann das Schwert auf die Omme.Ab und an unterlaufen mir dämliche Fehler, beispielsweise begleite ich einen NPC zum Hafen, der Asmodae satt hat, erledige alle Gefahren und lasse ihn bei seinem Kumpel. Quest abgeschlossen, Gold und Punkte kassiert, jedoch meinen Mitspieler vergessen. Der hätte die Quest auch annehmen müssen. Ich kann verstehen, dass er sauer ist, und bin dankbar, dass er diplomatisch genug bleibt, es mir zu erklären.
Die sorgfältige Arbeit am Spiel merkt man: Es gibt es kaum Bugs. Einmal kam es vor, dass ein Quest-Gegenstand auch nach Abschluss im Gepäck blieb, das war es aber auch schon. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt, das Standard-Prozedere ist folgendermaßen: Einloggen, ab ins Auktionshaus, seine Verkäufe einsehen alle Spammer blocken, die für echtes Geld Spielwährung anbieten wollen, den Kopf über die Paranoiker schütteln, die mutmaßen, wer auf den Servern mit Farmbots spielt, wer der chinesischen Bot-Mafia angehört und wer irgendwie anders schummelt.
Gottseidank gibt es auch nette Mitspieler. Ein Haufen von ihnen hat mich in ihre Legion aufgenommen. Hier hilft man sich immer. Mein Ziel, Level 20 zu erreichen und somit den Abyss bereisen zu können habe ich noch immer nicht erreicht. Aber ich freue mich schon drauf. Auch mein Grad der Verwahrlosung und die Vernachlässigung meiner sozialen Kontakte halten sich in Grenzen. Ich bin erfreut.
Anmerkung: Wann kommt der Test? Da uns bereits zahlreiche Leser darauf angesprochen haben, an dieser Stelle ein paar Worte zum Aion Test auf gamona. Ein dermaßen komplexes und umfangreiches Spiel wie Aion erfordert eine entsprechend lange Spieldauer, um ein fundiertes und faires Urteil samt Wertung abgeben zu können. Daher werden wir, wie auch in der Vergangenheit bei MMOs, keinen vorschnell verfassten Test veröffentlichen, sondern so lange spielen, bis wir jeden Aspekt des Spiels, vom Support bis zum Late Game, genau einschätzen können. In der Zwischenzeit schildern wir euch unsre Erfahrungen, Meinungen und Eindrücke in unseren Aion-Tagebüchern und auf unserer Aion-Seite.
Aion - Angespielt: Das Startgebiet der Asmodier97 weitere Videos























