Mit Age of Empires ging für mich damals ein Traum in Erfüllung. Ein Civilization in Echtzeit. Gut, es ging gerade mal bis zur Eisenzeit und dem Beginn des römischen Imperiums, aber immerhin konnte das Spiel mit seinen vielen Kulturen, Baustilen, Technologien und typischen Einheiten begeistern. Mit kurzen Worten: Ich fand's toll!
Von wegen free to play: Für Spielspaß benötigt ihr die Premiumkultur!FazitDen Nachfolger habe ich verschlungen, ihn im Multiplayer geliebt! Age of Empires III wiederrum lief unter der Kategorie „ging so“ in meiner ganz persönlichen Hitliste. Nun kommt Age of Empires Online, fängt wieder mit dem antiken Setting an und will in der Free2Play-Variante die Spielerschaft beglücken.
Das Spiel zeigt mir gleich zu Beginn eine wesentliche Neuerung. Ich habe eine Hauptstadt, die ich ausbauen kann, die sogar Erfahrung sammelt, welche ich in neue missionsübergreifende Forschungen investieren kann, wann immer die Stadt ein Level aufsteigt. Sie hat sogar Skilltrees, die aufgeteilt sind in Militär, Wirtschaft und Forschung. In diesem Sinne stellt meine Hauptstadt quasi das Pendant zu dem Charakter in einem MMORPG dar.
Hier kann ich Läden bauen, in denen ich gegen Ingame-Währung neue Rüstungsteile und Waffen für meine Einheiten kaufe, die diese auch optisch verändern. Natürlich kann ich solche Items auch während der Missionen in Banditenlagern finden, womit sie das Gegenstück zu Waffen und Rüstungsteilen in RPGs sind.
Überhaupt wurde das komplette Missionsdesign von RPGs anscheinend übernommen. Nur dass hier eben kein einsamer Held die Aufgaben übernimmt, sondern eine ganze Kultur. In meiner Hauptstadt stehen nun also so Typen herum, die mir tolle Aufträge mit noch tolleren Belohnungen geben. Die Quests selbst sind recht einfach gehalten. Meistens geht es nur darum irgendwas oder irgendwen zu zerstören.
Es gibt aber auch interessante bis fordernde Tower-Defense-Varianten oder Beschütz-mich-Missionen. Das Ganze ist in einem Comicgrafiklook gehalten, welcher sehr stark an Warcraft 3 erinnert. Dieser hätte allerdings schon zu Warcraftzeiten veraltet ausgesehen und hängt der heutigen Zeit weit hinterher, obwohl die Animationen recht nett anzusehen sind und der Stil in sich stimmig ist.
So schön kann eine Hauptstadt aussehen.Ähnlich sieht es beim Sound aus. Es gibt nicht wirklich etwas zu meckern, aber ein Mir-fällt-die-Kinnlade-nach-unten-Effekt stellt sich auch nicht ein. Die Musik gluckert vor sich hin, die Schlachtgeräusche passen sich an die Comicgrafik an. Man will es den alten Griechen und Ägyptern irgendwie nicht abkaufen, dass sie sich gerade mit kaltem Stahl bekriegen und teilweise fallen, wo sie stehen. Es sieht einfach alles zu knuddelig aus und hört sich so weich und verschmust an, dass man meinen könnte, Krieg in der Antike wäre so richtig schön gewesen.
Jedenfalls kann ich in meiner Stadt alles Mögliche bauen, erforschen und so meine Armee und meine Kultur immer weiter upgraden. Ich verbessere Infanterie und Bogenschützen, erstehe Blaupausen für neue Gebäude und stelle Berater ein, die mir bestimmte Boni einbringen, wenn sie in meiner Ratshalle sitzen. Das macht alles Spaß und wirkt schön durchdacht. Vor allem kommt der Onlinefaktor hier gut zur Geltung, denn ich kann auch die Städte von Freunden besuchen und hier Aufgaben annehmen oder sogar helfen. Facebookspiele lassen grüßen.
Oh, wie süß! Krieg!Die Missionen können anfangs nicht wirklich fesseln. Zu langweilig sind die Mechaniken, zu eintönig die Schlachten. Es hat sich seit dem ersten Age of Empires rein gar nichts getan und selbst die sinnvollen Neuerungen der späteren Teile wurden kaum übernommen. Es herrscht ein ganz klares Stein-Papier-Schere-Prinzip auf den antiken Schlachtfeldern. Speer frisst Pferd, Pfeil tötet Speer, Pferd tötet Pfeil, Schwert haut immer mal dazwischen. Das macht am Anfang kaum Spaß und ist sehr eintönig, da man zu Beginn noch kaum unterschiedliche Truppentypen hat.
Hinzu kommt, dass meine Einheiten häufig an Hindernissen hängen bleiben, sich auf weiten Wegen selbst in Sackgassen manövrieren oder sich von Wölfen fressen lassen. Überhaupt scheinen die Truppen recht dämlich zu sein. So greifen sie fast immer lieber friedliche Häuser an, als dass sie sich um den fiesen Hopliten kümmern würden, der sie gerade beharkt. Das hat man alles schon gesehen und das wurde alles auch schon besser gemacht.
von Microsoft, Gas Powered GamesGenre: StrategiePC: 16.8.2011Offizielle WebseiteUSK: Noch nicht geprüft
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mfg
Dass wir uns gleich verstehen: Ich mag SC2 und ich mag keine F2P Spiele, aber die Leute, die Pay-to-Win Spiele spielen, wollen nunmal kein SC2. Bei SC2 muss man halt 8 Stunden am Tag spielen, um bei den Top 10 dabei zu sein. Stichwort: Skill! So viel Zeit hat nicht jeder und diejenigen, die die Zeit nicht haben, die spielen PtW Spiele.
Ich persönlich finde, dass zumindest in Spielen nur das Können zählen sollte und nicht wie dick das Portmonnaie ist. Wenn ich sehen will, wie Menschen mit Geld bevorzugt behandelt werden, dann gehe ich in jeden beliebigen VIP Bereich oder schaue mir RED! und co. an
Ich hasse FREE-2-PLAY, aber leider sind zu viele Spieler bereit dieses unfaire Model zu unterstützen, die müssen anscheinend alle ZUVIEL KOHLE haben und zuwenig SKILLS, anders kann ich mir das nicht erklären?
Spielspaß hat auch etwas mit dem Preis zu tun den man bezahlen muss.
Um alle Fraktionen + alle "Packs" zu haben muss man mehr als 100€ bezahlen?!?!
Und das ist dann auch nur für "EINE" Saison!
Ich glaube 6 Monate oder sowas.
Das Bezahlmodell ist der blanke Hohn.
Entweder man ist ein Gamer dem Spieltiefe egal ist und der eh nur mal so nebenbei spielt. Oder aber man wird wenn man etwas mehr Spieltiefe und Spielmechanik möchte für 6 Monate so zu Kasse gebeten, als wenn du 2 Vollpreisspiele kaufst.
Abzockespiele bekommen in meiner privaten Wertung, egal wie "gut" (hier billig) ist schonmal fette Abzüge.
72% ist mehr als Warhammer 40k Space Marine in manchen Wertungen bekommen hat. Sry aber diese Wertung ist echt daneben.
Das solltet ihr aber. Jetzt mal ehrlich, wie viel Hefte habt ihr denn letzten Monat abgesetzt? ;P
Barsch? Beim Olnigg gab es auch schon Fisch. Themenwoche bei gamona oder was?
@topic
Es würde mich mal interessieren, wie sich AoE im Vergleich mit anderen F2P-Titeln macht. Ich weiß, dass ich mit meiner Frage einen Vergleich zwischen Vertretern verschiedener Genres verlange, aber ich würd's trotzdem gerne wissen. Vor allem im Bereich Balance zwischen bezahltem und freien Inhalt.
xD
Ich will auch so ein Heft!
Ich glaube, darüber wundert sich bei gamona niemand.
Na dann freue ich mich schon auf den Gamona Testbericht zu Diablo 3, wo es anders als bei Age of Empires nämlich tatsächlich so läuft, Item für Item. Bin schon gespannt ob da die rosa Blizzard Brille zum Einsatz kommt, oder ob man dann tatsächlich den selben Maßstab ansetzt.
Es sind MS Points fällig, wenn man keine Ladenversion erstehen kann. Lustigerweise kostet in der Schweiz sowohl die Kultur selbst fast 60% mehr MS Points, als auch die MS Points selbst, die auch noch einmal teurer sind, was man mit Rubbelkartenshop im Ausland aber noch umgehen kann.
Und "Pay to Win" ist es sicherlich nicht. Man muss keinen Cent bezahlen, ich bin Level18 und das Spiel ist so dermassen einfach, dass man die Bezahlinhalte wirklich nicht benötigt um die Missionen zu erledigen. Tatsächlich spiele ich nun schon seit einiger Zeit und das einzige was stört sind 2 Missionen und 3 Items im Rucksack die man nicht los wird. Die überzogene Anspruchshaltung des Autors ist in keinester Weise nachvollziehbar.
Das könnte sich höchstens im Multiplayer Modus auswirken, aber dazu steht im Bericht nichts und meine Erfahrung ist, dass man sehr lange auf Mitspieler wartet bevor man die Suche ergebnislos abbricht.