Auf diese gewagte, aber durchaus sinnvolle Maßnahme greift man bei Funcom zurück, um den Spieler langsam in die Welt des Spieles einzuführen, ihn mit der Mechanik vertraut zu machen und vor allem: Story und Atmosphäre wirken zu lassen – denn in diesen Punkten dürfte „Age of Conan“ ungeschlagen sein im Genre.
Die Präsentation von AoC ist ungeschlagen: Hier kämpft ihr inmitten eines brennenden Dorfes.Statt auf dröge Textfenster zurückzugreifen, werden Dialoge und Story-Ereignisse in schicken Ingame-Sequenzen dargestellt. Gespräche mit Nicht-Spieler-Charakteren laufen ähnlich wie in einem Adventure mit vorgefertigen Auswahl-Antworten ab. Dadurch wirkt die Welt sehr viel glaubhafter und die Geschichte wird für den Spieler sehr viel intensiver präsentiert. Erst, wenn sich der Spieler problemlos allein zurechtfindet und mit Haut und Haar in das barbarische Universum eingetaucht ist, möchten die Entwickler ihn mit dem Rest der riesigen Welt von Hyboria konfrontieren.
Und die Welt von Hyboria dürfte wahrlich gigantisch werden: Die Macher von „Age of Conan“ orientieren sich an Original-Karten aus dem Fundus von Robert E. Howard. Allerdings sollen zum Release des Spiels nur die drei wichtigsten Gebiete integriert sein; der Rest folgt per Addons oder Content-Updates. Außerdem wird die ganze Welt nicht nahtlos begehbar sein. Stattdessen ist sie in einzelne Zonen unterteilt, zwischen denen ihr hin und her reisen könnt.
von Eidos, FuncomGenre: MMORPGXBox 360: unbekannt
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