Gleichzeitig gilt es, stets die Deckung eures Gegners im Auge zu behalten: Diese wird durch Schildsymbole um den NPC herum dargestellt. Dort, wo der „Schutzschild“ am stärksten ausgeprägt ist, erweist sich ein Schlag als nahezu wirkungslos. Der Spieler muss daher ständig nach der Schwachstelle seines Gegenübers Ausschau halten und diese schamlos ausnutzen. Mit etwas Glück gelingt euch gar einer der seltenen Fatality Moves: Dann entfacht ihr einen besonders blutigen und definitiv tödlichen Instant Kill, bei dem am Ende kein Körperteil mehr auf dem anderen sitzt.
Dank der mächtigen Kombo-Attacken nehmt ihr es auch mit mehreren Gegnern gleichzeitig auf.Die stylischen Schnetzeleien gehen daher schnell im Wortsinne in Fleisch und Blut über. Als wir die Hauptstadt von Tortage erreichen, haben wir uns bereits die ersten Lorbeeren, Trophäen und Levelaufstiege verdient. Hier kommt allmählich auch die Story in Fahrt: Behutsam werden wir anhand der ersten Quests in die Welt von Conan eingeführt, lernen Wissenswertes über die NPCs und die verschiedenen Völker des Spiels und machen schließlich Bekanntschaft mit der Resistance.
20 Level nur für mich allein
Bis zu Level 20 spielt sich „Age of Conan“ wie ein klassisches Singleplayer-Rollenspiel. Zwar könnt ihr euch auch mit anderen Spielern zum Handeln und Plaudern treffen, dies geht aber nur tagsüber und ergibt spielerisch (zumindest bis zu diesem Zeitpunkt) wenig Sinn. Denn die Story-Quests erhaltet ihr nur des Nachts – und dann seid ihr mutterseelenallein, quasi in einer Einzelspieler-Instanz. Den Wechsel zwischen Sonnenschein und Sternenhimmel leitet ihr übrigens mit einem Nickerchen im örtlichen Wirtshaus ein. Später im Spiel wird es einen dynamischen Tag-/Nachtwechsel geben. Auch die nächtliche Instanziertheit wird dann wegfallen.
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