Die gesamte Videospielindustrie ist sich sicher: Virtual Reality ist the next big thing. Das einzige Problem dabei ist die Tatsache, dass nicht jeder für VR geschaffen ist. Manch einem wird dabei schneller schlecht als ihm lieb ist. Dies musste auch BBC-Reporterin Zoe Kleinman bei einer Adr1ft-Demo per Oculus Rift auf der CES 2016 am eigenen Leib erfahren.

Adr1ft - BBC-Reporterin muss sich bei Demo fast übergeben

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Als Technology Reporter zu arbeiten ist eine tolle Sache. Da erhält man die Gelegenheit, überall auf der Welt die neuesten Errungenschaften in Sachen Technik auszuprobieren. Wem würde das nicht gefallen? Es sei denn, man ist nicht ganz schwindelfrei und VR-Brillen-tauglich. So wie Zoe Kleinman eben, ihres Zeichens BBC-Reporterin.

Entwickler Adam Orth war niedergeschmettert

Entwickler Adam 'Deal with it' Orth präsentierte ihr anlässlich der CES 2016 in Las Vegas in einem Hotel sein VR-Spiel Adr1ft, in dem man als Astronaut die Vorzüge der Schwerelosigkeit hautnah miterleben soll. Kleinman hatte auch zuvor bereits einige Gelegenheiten gehabt, VR-Brillen auszuprobieren. So erklomm sie mithilfe von Valve und HTC Vive bereits den Mount Everest.

Dann kam Oculus Rift und Three One Zeros Adr1ft. Bereits das Tutorial befand Kleinman offenbar als zu kompliziert, sie hatte bereits vergessen, welche Knöpfe auf dem Xbox 360-Controller für welche Aktionen standen. Doch das war auch nicht nötig, es zu wissen, denn kaum hatte sie bemerkt, dass sie sich nicht bewegen kann, da setzte auch schon die Übelkeit ein.

Orth versuchte noch, die Kontrolle zu übernehmen und sie erst einmal aus dem Schiff zu bekommen. Doch für Kleinman hieß es: Helm ab oder übergeben. "Er sah ziemlich niedergeschmettert aus und ich fühlte mich schrecklich", so Kleinman. So eine Reaktion habe er bislang noch nie erlebt, versichert Orth. Dann stellte er fest, die Steuerung war falsch belegt. Aber Kleinman hatte genug vom kurzen Weltraumspaziergang. Selbst als sie aus dem Hotel ging, fühlte sie sich noch eine ganze Weile orientierungslos und unwohl.

Motion Sickness

Das Problem, das Kleinman überkam, nennt sich Motion Sickness oder auch See- bzw. Reisekrankheit. Hierbei handelt es sich häufig um einen Widerspruch zwischen dem Seheindruck und dem Lagesinn des Innenohrs. Ganz banal gesagt wird einem schlecht, weil der Körper glaubt, man müsse sich so bewegen, wie man es durch die VR-Brille hindurch sieht. Stattdessen bleibt man aber ruhig sitzen. Hat man dabei wie Kleinman nicht einmal mehr die Kontrolle über das Geschehen, können sich sehr schnell ein Schwindelgefühl, Kopfschmerzen und Übelkeit einstellen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon einige VR-Brillen ausprobieren können und vertragt ihr das oder zeigen sich auch bei euch Anzeichen für die Motion Sickness?

Ein weiteres Video

Der VR-Sci-Fi-Titel Adr1ft wird am 28. März 2015 für den PC erscheinen.

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