Activision Blizzard hat die Geschäftsergebnisse des ersten Quartals 2013 bekannt gegeben und damit bestätigt, dass World of Warcraft zahlreiche Abonnenten verloren hat.

Activision Blizzard - World of WarCraft verliert 1,3 Mio. Abonnenten, Call of Duty steigert digitalen Umsatz um 100 Prozent

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Insgesamt verlor das MMORPG 1,3 Millionen Abonnenten in den ersten drei Monaten des Jahres, liegt aber weltweit noch immer bei ordentlichen 8,3 Millionen. Vor allem im asiatischen Bereich musste man zurückstecken, während die Zahlen in Europa und Nordamerika ebenfalls rückläufig seien.

In den kommenden Monaten rechnet Activision Blizzard mit weiteren Verlusten, will denen jedoch mit frischem Content und weiteren Ressourcen entgegenzuwirken. Letztendlich ist es ohnehin nicht überraschend, dass die Zahlen weiter gesunken sind, nachdem sich das Add-on World of Warcraft: Mists of Pandaria nicht ganz so gut wie die Vorgänger verkaufte und sowieso ein wenig Zeit seit Release verstrichen ist.

Wie Activision Blizzard weiterhin bekannt gab, verkaufte sich StarCraft 2: Heart of the Swarm in den ersten beiden Tagen 1,1 Millionen Mal, während Diablo 3 zu den zehn besten Spielen in den ersten drei Monaten des Jahres gehöre.

Insgesamt konnte Activision Blizzard 1,324 Mrd. im letzten Geschäftsquartal umsetzen, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus (1,172 Mrd. Dollar). Der Gewinn liegt bei 456 Mio. Dollar (Vorjahr 298 Mio. Dollar).

Was Call of Duty betrifft, so konnte der Umsatz durch digitale Güter im Vergleich zum Vorjahr um satte 100 Prozent zulegen. Skylanders: Giants ist (inklusive Einnamen der Spielzeuge) im ersten Quartal das umsatzstärkste Spiel in Europa und Nordamerika gewesen.