Activision-COO Thomas Tippl sprach in einem Interview mit IGN davon, dass man nicht nur die Kommunikation mit den Spielern verbessern, sondern auch das Ansehen des Unternehmens aufpolieren möchte.

So erklärte er, dass Activision stets im Kontakt mit den Communities steht und sie auch von einer "lautstarken Minderheit" wissen, die starke Gefühle äußert. Jene Minderheit sei es auch, die nie zufrieden mit dem ist, was man macht.

"Wann immer man die Nummer eins in der Industrie wird, bekommt man automatisch eine Zielscheibe auf den Rücken gemalt. Man muss damit leben können. Es gibt viele Dinge, die wir vielleicht besser machen können, wie etwa das Kommunizieren mit den Communities, so dass keine Gefahr besteht, dass gewisse Dinge aus dem Zusammenhang gerissen und überdimensional aufgeblasen werden.", so Tippl.

Laut Tippl war Activision sogar das einzige Unternehmen, das im letzten Jahr Erfolg hatte: "Wenn man sich 2009 anschaut, was die Leute gekauft haben, dann waren es Spiele von Activision. Wir sind der einzige Publisher, der im letzten Jahr erfolgreich war. Niemand anderes hat das geschafft. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung von großartigen Produkten."

Activision kam besonders im letzten Jahr durch hohe Spielepreise in die Kritik. Aber auch der Rausschmiss der beiden Infinity-Ward-Gründer Jason West und Vince Zampella sorgte für heftigen Widerstand. Es ist aber eher fraglich, ob solche Aussagen wie von Tippl der richtige Schritt in die angepeilte Richtung sind.