Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard, stand im letzten Jahr offenbar kurz vor seinem Rausschmiss. Darüber berichtet Bloomberg und bezieht sich auf E-Mails von Vivendi-Führungskräften.

Activision Blizzard - Vivendi wollte CEO Bobby Kotick rauswerfen

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Robert "Bobby" Kotick stand kurz vor seinem Rausschmiss.
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Der Grund dafür waren Koticks Bedingungen, nämlich ein Teilverkauf der Aktien an die Investmentgesellschaft ASAC II LLP. An dieser sind sowohl er als auch Co-Chairman Brian Kelly beteiligt.

Klar, dass das bei Vivendi nicht sonderlich gut ankam und CEO Jean-Francois Dubos in einer E-Mail schrieb: "Ich frage mich wirklich, wer ihn feuern wird." Daraufhin meldete sich Vivendis CFO sowie damaliger Activision-Vorsitzender Philippe Capron zu Wort: "Ich, mit Freude. Morgen, wenn Sie es möchten."

Allerdings wäre das Feuern von Kotick wohl nicht ganz so positiv verlaufen, denn dessen Position ist zu stark, der Aktienkurs würde nach unten wandern, der Verkaufserlös wäre dadurch ins Schwanken geraten und Investoren hätten sich gefragt, warum sich das Unternehmen so plötzlich von ihm trennt.

Also stimmte Vivendi doch den Bedingungen zu, wodurch die Investmentgesellschaft mit 24,9 Prozent inzwischen größter Anteilseigner von Activision Blizzard ist.

Activision Blizzard kaufte sich im vergangenen Jahr für 8 Milliarden US-Dollar von Vivendi frei. Der Deal bestand aus 5,83 Milliarden Dollar in bar sowie 429 Millionen Akten.