Mit einem weiteren Rekordquartal schließt Activision Blizzard das Geschäftsjahr 2011 ab. Während der Telefonkonferenz wurden zudem einige zukünftige Entwicklungen angekündigt.

Ursprünglich rechnete Activision mit einem Umsatz von 980 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal, was aber mit 1,407 Mrd. Dollar weit übertroffen wurde und somit dem Vorjahr (1,427 Mrd.) gleichkommt. Im gesamten Jahr wurden 4,76 Mrd. Dollar generiert, wobei 34 Prozent davon aus den digitalen Kanälen kam. Der Nettogewinn beläuft sich auf 1,09 Mrd. Dollar (2010: 418 Mio.)

Darüber hinaus teilt Activision mit, dass sich mehr als sieben Millionen Spieler für Call of Duty: Elite registriert haben, davon besitzen mehr als 1,5 Millionen ein jährliches Abo. Bei Blizzards World of Warcraft steht die Abonnentenzahl zum 31. Dezember bei 10,2 Millionen Spielern.

Diablo 3 wurde wie bereits berichtet in das zweite Quartal verlegt, zu World of Warcraft: Mists of Pandaria soll es im März neue Informationen geben. Für den 'Annual Pass' zu World of Warcraft, mit dem es Diablo 3 kostenlos gibt, haben sich bereits mehr als 1 Million Spieler entschieden.

In der Präsentation fiel noch auf, dass der Free2Play-Titel Blizzard DOTA nicht nur über Battle.net, sondern auch im Handel erscheinen soll.

Zum Free2Play Call of Duty für China gab es kein Neuigkeiten, nur, dass die Entwicklung weiter voranschreitet. Dafür wird an Call of Duty: Elite 2.0 gearbeitet, welches "mehrere innovative Features" beinhalten soll. In den kommenden Monaten werden wir mehr darüber erfahren.

Und natürlich erscheint auch in diesem Jahr wieder ein neues Call of Duty, wobei es bei einem Ego-Shooter bleibt. Eric Hirshberg gab während der Telefonkonferenz an, dass der Titel bereits hervorragend aussehe und das Franchise um einige bedeutsame Innovationen bereichere.