Dave Stohl von Activision sprach in einem Interview mit Joystiq auf der E3 über Strategiewechsel des Unternehmens. Demnach sei Activision mittlerweile der Meinung, dass mehrere Projekte pro Studio keinen Sinn mehr machen. Stattdessen will Activision in Zukunft einen Entwickler auch mit nur einem einzigen Projekt beauftragen, damit sie sich besser auf ein Spiel fokussieren können.

Diese Strategie möchten sie auch auf Guitar Hero anwenden, wovon es künftig nicht mehr so viele Ableger innerhalb eines kurzen Zeitraumes geben soll. "Die Leute wollen die Freiheit, all ihre Ressourcen gezielt [auf ein großes Projekt] richten zu können - und das ist es, was wir versuchen zu tun. [...] Vom Standpunkt von Guitar Hero aus gesehen verfolgen wir nicht die Strategie, so viele Titel wie bisher zu entwickeln.", so Stohl.

Gerade im Hinblick auf den Umfang der Projekte, sind diese in den letzten Jahren größer und herausfordernder geworden. Beschäftigt man nun ein Studio mit nur einem Projekt, werden deren Möglichkeiten größer, was letztendlich der Qualität des Spieles zugutekommt.

Zudem möchten sie sich mehr auf die Multiplayer- bzw. Netzwerk-Aspekte in den Spielen konzentrieren, damit die Spieler etwa gegeneinander oder miteinander (Koop) spielen können. Als Beispiel nannte er Call of Duty.