Activision Blizzard hatte ein sehr erfolgreiches Jahr 2017. Den in diesem konnte ein neues Rekordhoch verbucht werden, wie nun aus den Finanzresultaten des letzten Quartals hervorgeht. Dabei nehmen Mikrotransaktionen einen immer wichtigeren Stellenplatz für den Gesamtgewinn ein.

Activision Blizzard blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Insgesamt hat Activision Blizzard 7,16 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr eingenommen. 2016 waren es noch 6,6 Milliarden Dollar. Das Beeindruckende an dieser Zahl ist allerdings der Anteil von digitalen Mikrotransaktionen. Die DLCs, Addons, Mobile Games sowie Lootboxen haben insgesamt vier Milliarden Dollar von den Gesamteinnahmen ausgemacht. Unter der Flagge von Activision arbeitet auch "King", die Macher von Candy Crush und anderen Mobile-Games. Allein King generierte zwei Milliarden Dollar im Laufe des Jahres. Der Rest setzt sich dann aus Mikrotransaktionen auf dem PC und den Konsolen zusammen.

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Das Konzept mit Ingame-Käufen

Jedes große Activision-Blizzard-Spiel der letzten Jahre ist mit Mikrotransaktionen auf den Markt gekommen. Die jüngsten Beispiele dafür sind Call of Duty: WW2, Overwatch und Destiny 2. Da die Zahlen so gut für das Unternehmen aussehen, werden wir in den kommenden Jahren auch noch mehr Mini-DLCs in Spielen sehen. Denn schließlich gibt es einen gigantischen Markt für Mikrotransaktionen.