Heute hätte in den USA eigentlich der Prozess zwischen Activision und den ehemaligen Infinity-Ward-Köpfen Jason West und Vince Zampella sowie einigen anderen Ex-Mitarbeiter beginnen sollen. Doch die Parteien konnten vorher noch eine außergerichtliche Einigung erzielen.

Damit wurde nicht nur die Klage von West/Zampella gegen Activision und die Gegenklage des Publishers, sondern auch die Forderungen von mehr als 40 ehemaligen Infinity-Ward-Mitarbeitern beigelegt, die noch ausstehende Bonuszahlungen verlangten.

Zwar werden die genauen Details streng vertraulich behandelt, wie die LA Times berichtet, soll Jason West, der zur Einigung im Gericht anwesend war, den Saal mit einem breiten Grinsen verlassen haben.

In einer Pressemitteilung lässt Activision verlauten, dass die daraus resultierende einmalige Zahlung keinen Einfluss auf das aktuelle Geschäftsquartal oder -jahr haben wird, aufgrund der bereits jetzt besser als erwarteten Finanzergebnisse in diesem Zeitraum.

EA, die ebenfalls von Activision verklagt aber bereits eine Einigung erzielt hatten, gab ebenfalls eine Stellungnahme ab: "Activisions Weigerung, die Arbeit der eigenen Talente zu bezahlen und Electronic Arts die Schuld zuzuschieben, war absurd. Diese Einigung rehabilitiert Vince und Jason sowie das Recht der Künstler, die Belohnungen für ihre harte Arbeit zu ernten."