Gestern berichteten wir über die Klage von Activision, mit der sie 400 Millionen US-Dollar Schadensersatz von EA fordern, weil diese bereits im Juli 2009 damit begonnen hätten, die beiden ehemaligen 'Infinity Ward'-Chefs Jason West und Vince Zampella anzuwerben.

Activision wirft EA aber auch die mutwillige Zerstörung von Infinity Ward vor, da sie keine andere Möglichkeit mehr gesehen hätten, mit ihnen mithalten zu können. Nun gibt EA Kontra und zeigt sich eher gelassen. Für sie ist Activisions Reaktion gar nur eine PR-Spielerei voller Belanglosigkeiten mit absichtlicher Irreführung.

Laut EAs Jeff Brown möchte Activision die Tatsache vertuschen, keine richtige Antwort zweier Künstler erhalten zu haben, die von ihnen gefeuert wurden und für ihre Arbeit nun bezahlt werden wollen.

Aber auch West und Zampella meldeten sich zu Wort, wenn auch nur über ihren Anwalt Robert Schwartz. Schwartz bezeichnet Activisions Klage als falsch und unverschämt. Sie diene nur einzig und allein dem Zweck, die ausstehenden Zahlungen an West und Zampella zu verzögern.