Im Jahr 2008 fusionierte Activision überraschend mit Vivendi Games und nannte sich ab dann Activision Blizzard. Für den Deal blätterte Activision 19 Milliarden US-Dollar hin. Dass es dem Konzern finanziell hervorragend geht, liegt nicht nur an Spielen wie Call of Duty: Modern Warfare 2, sondern vor allem an World of Warcraft.

Activision Blizzard - Kotick: "Ich hätte Blizzard für 7 Mio. US-Dollar kaufen können"

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuActivision Blizzard
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 2/31/3
Bobby Kotick verdiente 2008 knapp 15 Millionen US-Dollar.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

In einem Interview mit dem Magazin Game Informer plauderte Activision-Chef Bobby Kotick etwas aus dem Nähkästchen und der Vergangenheit. Es war 1995, als die Software-Firma Davidson & Associates die Spieleschmiede Blizzard kaufte. Die Jungs waren erst wenige Jahre im Geschäft und hatten in dieser Zeit Spieleknaller wie The Lost Vikings und Rock & Roll Racing auf dem Markt. Aber auch mit Warcraft startete 1994 eine neue Ära, während sie Diablo bereits in der Entwicklung hatten.

Bobby Kotick erinnert sich noch gut an ein Abendessen mit Vertretern von Davidson & Associates aus der Zeit. "Sie erzählten mir, dass sie Blizzard für sieben Millionen US-Dollar gekauft hätten. Ich fragte sie schließlich, ob sie verrückt wären. Ich sagte zu ihnen also: 'Blizzard hat Warcraft, aber was sonst noch? Und ihr zahlt dafür wirklich sieben Millionen? Das ist doch Wahnsinn.' Vor kurzem hatte ich dann ein Gespräch mit dem Blizzard-Mitbegründer Mike Morhaime und sagte ihm: 'Weißt du, ich hätte euch damals für sieben Millionen US-Dollar kaufen können, jetzt sind es sieben Milliarden geworden'", so Kotick.