Publisher Activision Blizzard erklärt im aktuellen Finanzbericht für das letzte Geschäftsquartal, dass vorerst kein Guitar-Hero-Spiel mehr erscheinen und dass auch an True Crime: Hong Kong nicht mehr gearbeitet wird.

Activision Blizzard - Kein Guitar Hero und True Crime mehr, 500 Mitarbeiter müssen gehen

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Activision verabschiedet sich von Guitar Hero.
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Der „anhaltende Rückgang“ im Musik-Genre hat dazu geführt, dass die komplette Guitar-Hero-Unternehmenseinheit aufgelöst wird und die Entwicklung an dem für 2011 geplanten Spiel eingestellt wird, ist in dem Bericht zu lesen.

In der Investoren-Telefonkonferenz ging CEO Eric Hirshberg noch einmal darauf ein. Demnach könne man durch die hohen Lizenz- und Herstellungskosten ein solches Spiel mit der aktuellen Marktsituation nicht mehr profitabel machen. Man wolle in diesem Jahr überhaupt kein Musikspiel mehr veröffentlichen.

In diesem Zug plant Activision zudem, sich von sieben Prozent der Mitarbeiter, also etwa 500 Personen, zu trennen. Bis zum Jahresende werde man jedoch die Entwickler-Teams rund um Blizzards neues MMO und das Call-of-Duty-Franchise vergrößern.

Die DJ-Hero-Serie, deren Entwickler Freestyle Games von den Entlassungen betroffen ist, legt somit ebenfalls eine Pause ein. Ob dadurch auch DJ Hero 3D für den Nintendo 3DS überhaupt nicht mehr erscheinen wird, ist noch unklar.

Tony Hawk werden wir in diesem Jahr ebenfalls nicht mehr sehen. Was man mit der Skateboard-Marke in Zukunft vorhat, bleibt ebenfalls ungeklärt.

True Crime: Hong Kong wurde hingegen völlig aufgegeben. Den Grund dafür nennt Hirshberg: "Um ehrlich zu sein, es wäre einfach nicht gut genug geworden." Im Open-World-Genre hätte es einfach nicht an der Spitze mitspielen können.