Activision Blizzard legte sein Ergebnis für das zweite Quartal des aktuellen Geschäftsjahres (endet am 31.12.2014) vor und enthüllte damit unter anderem, dass die Zahl der Abonnenten von World of Warcraft in den vergangenen drei Monaten um 800.000 zurückgingen. Somit gibt es aktuell also 6,8 Millionen aktive Accounts.

Bei der kommenden Erweiterung Warlords of Draenor sei mit einer hohen Nachfrage zu rechnen und Diablo 3 habe sich weltweit über 20 Millionen Mal verkauft.

Insgesamt nahm Activision Blizzard 970 Millionen US-Dollar ein, was im Vergleich zum Vorjahr 7,6 Prozent weniger darstellt. Das soll laut CEO Bobby Kotick unter anderem an den in Asien verlorenen WoW-Abonnenten liegen.

Im Digitalgeschäft konnte das Unternehmen 475 Millionen Dollar (im Vorjahr noch 387 Mio.) umsetzen, wobei dies 49 Prozent der Gesamteinnahmen darstellt. Das klassische Geschäft erreichte 428 Millionen Dollar (Vorjahr 626 Mio.). 66 Millionen Dollar hingegen fallen auf Distribution zurück.

Letztendlich musste Activision Blizzard ein Minus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen und verdiente operativ 310 Millionen Dollar. Der Nettogewinn liegt bei 204 Millionen Dollar (Vorjahr 324 Mio.).

Im Laufe des Jahres erhofft man sich unter anderem von Destiny, dem nächsten Call of Duty und Skylanders wieder ordentliche Umsätze.