Activision Blizzard legte den aktuellen Bericht aus dem Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2013 vor und meldet Einnahmen in Höhe von 4,58 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn liegt bei 1,01 Milliarde Dollar.

Zu verdanken ist das unter anderem World of Warcraft, Call of Duty und Skylanders, wobei im Vergleich zum Vorjahr dennoch ein Rückgang zu verbuchen ist. So lagen die Einnahmen im vierten Quartal zwar bei 1,52 Milliarden Dollar sowie einem operativen Gewinn von 284 Millionen, doch im Jahresvergleich ist das ein Rückgang um 41 Prozent. Der Nettogewinn befand sich in dem Quartal bei 174 Millionen Dollar - im Vorjahr waren es noch 354 Millionen.

Das Digitalgeschäft ging um 14,6 Prozent zurück und die Einnahmen im Retail-Bereich um 19 Prozent. So oder so, beklagen kann sich Activision Blizzard nicht. Skylanders ist ein äußerst profitables Franchise und konnte insgesamt seit Bestehen über zwei Milliarden Dollar umsetzen. Verkauft wurden weltweit 175 Millionen Figuren.

World of Warcraft befindet sich im Aufwind und legte im letzten Quartal um 200.000 Spieler zu - insgesamt sind es 7,8 Millionen Accounts.

Das Unternehmen blickt natürlich positiv in die Zuklunft, geht es doch mit dem im März erscheinenden Diablo 3: Reaper of Souls los. Auch bei den Free2Play-Titeln Hearthstone: Heroes of WarCraft und Call of Duty Online erhofft man sich viel Resonanz. Und dann ist da noch Destiny, das neue Spiel der ehemaligen Halo-Macher, welches laut CEO Kotick durchaus ein Milliarden-Franchise werden könne.

Für das neue Jahr erwartet man Einnahmen von vier Milliarden Dollar. Interessanterweise sagte Kotick noch, dass das nächste Call of Duty vielleicht das beste Spiel der Reihe werde. Allzu überzeugt klingt das nicht. Chief Financial Officer Dennis Durkin hingegen verspricht ein "große Innovation", doch warum, konnte er nicht sagen.