Der Publisher Activison Blizzard soll sich in einer Krise befinden. Laut Berichten von Bloomberg sollen in der nächsten Woche Entlassungen angekündigt werden, die hunderte Mitarbeiter des Unternehmens betreffen würden.

Destiny 2 konnte den Publisher nicht zufriedenstellen.

Destiny 2 - Forsaken - DLC - Enthüllungstrailer

Grund für die Entlassungen sind Sparmaßnahmen, die durch die enttäuschenden Verkaufszahlen in den letzten Monaten hervorgerufen wurden. Vor allem Destiny 2: Forsaken konnte nicht die erwarteten Zahlen erreichen, die sich Activision Blizzard gewünscht hätte. Die Finanzberichte, die im Laufe der Woche veröffentlicht wurden, sorgten auf dem Aktienmarkt für einen Einbruch von 2,5 Prozent. Jetzt muss Activision Blizzard wohl Wege finden, in Zukunft Geld einzusparen. Die betroffenen Bereiche sollen sich vor allem im Marketing und im Sales-Team von Blizzard befinden. Activision-Mitarbeiter sollen dann diese freigewordenen Aufgaben übernehmen.

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Nach und nach zu besseren Zahlen

Activision Blizzard steht wohl vor großen Problemen.

Schon in den letzten Wochen haben sich Veränderungen bei Activision Blizzard angekündigt. Das langjährig zugehörige Entwicklerstudio Bungie, die Destiny und dessen Fortsetzung in diesem Zeitraum abgeliefert haben, wurden von ihren Verträgen entbunden. Dadurch allein soll Activision Blizzard jährlich mehr als 400 Millionen Dollar einsparen.