Dank Rekordzahlen im Online-Geschäft schneidet Activision Blizzard im zweiten Geschäftsquartal besser als erwartet ab.

Das zum 30. Juni beendete Quartal schloss Activision Blizzard mit einem Umsatz von 1,14 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 967 Mio. USD) sowie einem Nettogewinn von 335 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 219 Mio. USD) ab.

Die Einnahmen aus den digitalen Kanälen nahmen um 27 Prozent zu und machen mit 423 Mio. US-Dollar 37 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Dazu zählen nicht nur Abonnements aus World of Warcraft, sondern auch die DLCs zu Spielen wie Call of Duty.

Wie Konzernchef Robert Kotick anmerkt, haben die Vorbestellzahlen von Call of Duty: Modern Warfare 3 die von Call of Duty: Black Ops zum gleichen Vorjahreszeitraum deutlich überstiegen. Black Ops kam in den ersten acht Monaten auf 30 Prozent mehr Spielerzahlen als der Vorgänger Call of Duty: Modern Warfare 2 und insgesamt haben Spieler 2,2 Mrd. Stunden im Online-Modus verbracht.

Blizzard musste bei World of Warcraft während des Quartals erneut rückläufige Abonnementzahlen verzeichnen (von 11,4 auf 11,1 Mio.), die kostenlose Starter-Edition habe aber zu zahlreichen neuen Accounts geführt. Ein großes Inhaltsupdate ist zudem noch für dieses Jahr geplant, das unter anderem neue Raid-Instanzen beinhalten wird.

Für Diablo 3 gibt es weiterhin keinen festen Termin, es wird aber hart daran gearbeitet, es noch in diesem Jahr zu veröffentlichen.