Nachdem in den letzten Monaten Meldungen die Runde machten, Activision Blizzard stünde zum Verkauf, und dies Vivendi vor nicht allzu langer Zeit schließlich offiziell bestätigte, gab Vivendis Philippe Capron in der letzten Woche zu verstehen, dass sich das Thema erledigt habe.

Demnach sehe man von einem Verkauf wieder ab, Activision Blizzard solle doch nicht veräußert werden. Wie CVG aber berichtet, soll das nur die halbe Wahrheit sein. Vivendi solle noch immer die Pläne verfolgen, das Unternehmen bzw. die 61 Prozent der Anteile zu verkaufen, um rund 8 Milliarden US-Dollar einzusacken.

Mit denen soll schließlich ein Teil der Schulden getilgt und somit auch der Aktienkurs kurzfristig in die Höhe getrieben werden. Zudem will Vivendi seine Geschäftsbereiche entschlacken.

Dass es bisher nicht zu einem Verkauf der Anteile kam, liegt daran, dass einfach kein Käufer gefunden wurde. Es sollen zwar Gespräche mit einigen großen Unternehmen geführt worden sein, darunter etwa Time Warner und Tencent, die ihre Beteiligung am Spielemarkt weiter ausbauen wollen. Aber auf einen gemeinsamen Nenner kamen die Firmen nicht.

Kommentieren wollte Vivendi die neuesten Meldungen bislang nicht.