Im Rahmen einer Finanzkonferenz äußerte sich erstmals Activision-Chef Robert "Bobby" Kotick über die aktuellen Geschehnisse bei Entwickler Infinity Ward. Demnach erklärte er, dass mittlerweie 35 Mitarbeiter gegangen sind und man weitere Abgänge erwartet. Die meisten der ehemaligen Mitarbeiter fanden eine neue Stelle bei anderen Studios, darunter Respawn Entertainment, das von Jason West and Vince Zampella gegründet wurde.

Activision - Kotick: "35 Mitarbeiter haben Infinity Ward verlassen, wir hatten keine Wahl"

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Kotick zeigt sich über die Abgänge enttäuscht und erklärte, dass die Entscheidung, die beiden ehemaligen Infinity Ward-Chefs West und Zampella zu feuern, ihnen nicht gerade leicht fiel. Zudem kam es nicht zu dieser Entscheidung, nur um ihnen Bonuszahlungen zu entziehen, die beide vor Gericht einklagen.

"Wir fühlten, dass wir keine andere Wahl hatten, als sie zu feuern. Es gab da keine Grauzone, so talentiert sie auch sein mögen. Es gab nichts, was es uns erlaubt hätte, sie weiter zu verpflichten. Wir taten dies, um unsere Marken und auch die Interessen unserer Aktionäre zu schützen. Ich habe West und Zampella als Freunde betrachtet, doch ihr Verhalten war eine Gefährdung unserer Freundschaft, was einfach nur enttäuschend ist.", so Kotick.

Laut Kotick sucht Infinity Ward derzeit Mitarbeiter und arbeitet am zweiten Map Pack zu Call of Duty: Modern Warfare 2, das voraussichtlich gegen Ende des Jahres erscheinen wird.