Dass Spiele, die mit jeder Generation grafisch immer schöner und opulenter, auch gleichzeitig immer teurer in der Produktion werden, dürfte logisch erscheinen. Und dass sich dieser Trend zu immer teureren Spieleproduktionen auch mit der nächsten Konsolengeneration fortsetzt, davon ist Activisions CEO Bobby Kotick vollends überzeugt.

So teilte er während einer Telefonkonferenz den Investoren mit, dass auch die kommende Konsolengeneration keine Ausnahme machen wird. "Dies ist mein 22. Jahr in diesem Geschäft und bei jedem einzelnen Konsolenübergang haben wir einen Anstieg in den Entwicklungskosten beobachtet. Über längere Zeiträume gleicht sich das Ganze aus, aber ich würde sagen, dass dies kein Übergang sein wird, bei dem eine Ausnahme gemacht wird. Wir werden herausfinden müssen, wie man die einzigartigen Fähigkeiten der neuen Hardware nutzt und das erfordert neues Können und Investitionen in Werkzeuge und Technologie und Engines..."

Bereits Epics CEO Tim Sweeney prognostizierte auf dem Montreal International Game Summit mindestens eine Verdopplung der Entwicklungskosten für Spiele zu Beginn der Next-Gen-Konsolen im Vergleich zum selben Zeitraum bei der Einführung der Current-Gen-Konsolen. So erklärte er, dass sich die Kosten, um aus der Samaritan Unreal Engine 3 Tech-Demo ein vollwertiges Spiel zu entwickeln, um den Faktor 3, 4 oder gar 5 in der Next-Gen erhöhen würden, was ihm nicht akzeptabel erscheine.