Auf der Deutsche Bank Securities Technology-Konferenz in San Francisco sprach Activision-Chef Bobby Kotick unter anderem über seine Firma, doch neue Freunde machte er sich damit keine. Er erklärte: "Die meisten der 20 Jahre, in denen ich für Wachstum bei Activision sorgte, haben wir Produkte hergestellt, die attraktiv für den 16 bis 35 Jahre alten Typen sind, der kein Date für Samstagnacht abbekommen hat."

Activision - Bobby Kotick macht Schluss mit Spaß

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Bobby Kotick sieht die Zukunft ohne Konsolen.
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Heute spricht Activision laut Kotick aber auch Frauen an. Zudem liege der Altersdurchschnitt in der heutigen Zeit bei 25 bis 34 Jahren. Und hinzu kommt, dass Videospiele nur den Kunden Spaß machen sollen. Die Firmen-Philosophie sieht vor, dass Activision danach strebt, den Entwicklern den Spaß am Entwickeln zu entziehen.

Daher hatte er mit voller Absicht vor zehn Jahren Mitarbeiter eingestellt, die nichts mit dem Thema am Hut hatten, um den Spaß aus der Videospielentwicklung zu vertreiben. Das Ziel ist es auch heute noch - gerade in der Wirtschaftskrise - Misstrauen, Aussichtslosigkeit und Angst unter die Mitarbeiter zu bringen, um so vor allem ein profitorientiertes Arbeiten zu ermöglichen.

Bobby Kotick verdiente im letzten Jahr 15 Millionen US-Dollar und fordert, dass die Preise von Videospielen erhöht werden. Auch ihm ist es zu verdanken, dass die PC-Version von Call of Duty: Modern Warfare 2 mittlerweile 54 Euro kostet.