Obwohl Bobby Kotick nie so wirklich der beste Freund der Spieler war (im Gegenteil, nicht wenige verteufeln ihn viel mehr), hat er kürzlich etwas gesagt, womit er sich doch noch ein paar Freunde machen könnte. Der Activision-CEO hält nämlich nicht viel von EAs Online-Pass-System „Project 10 $“.

Activision - Bobby Kotick lehnt den Online-Pass ab

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Lieber 10 Euro für ein Map-Pack statt 10 Euro für den Online-Pass?
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„Wir könnten einige dieser Dinge, die EA und andere vorhaben, auch machen, aber wir glauben momentan nicht, dass das im Interesse der Spieler wäre. Also haben wir uns entschlossen, es zu lassen.

Wir werden aktuell nicht das Geringste unternehmen, um den Gebrauchtspielemarkt zu unterdrücken.“

Aber wie möchte Activisions Geschäftsführer in Zukunft mehr Geld mit den Spielen verdienen, die seine Firma vertreibt? Immerhin verdient man nichts daran, wenn gebrauchte Spiele verkauft werden, bekommt keine Marge und es hilft auch nicht viel, den Spielern, die die Spiele gebraucht kaufen, ins Gewissen zu reden, weil man schließlich in die Produktion neuer Spiele investieren möchte. Nun, auch für dieses Problem sieht Kotick eine Lösung:

„Die beste Art und Weise um die Leute in einem Spiel bei der Stange zu halten, ist es, ihnen mehr großartige Inhalte zu bieten.

So wie sich die Geschäftsmodelle entwickeln, entwickeln sich auch die Möglichkeiten, Inhalte zu verteilen. Es gibt die Möglichkeit, Dinge in Onlinegames zu verändern, zum Beispiel die Gebühren oder man kann Trial-Accounts einführen.“

Das klingt ganz danach, als hätte Kotick mehr im Sinn, Spiele mit mehr und vor allem teureren Downloadinhalten anzubieten.