Industrie-Analyst Michael Pachter denkt, dass Activision für den Multiplayer-Teil von Call of Duty in Zukunft noch zusätzlich Geld verlangen wird.

Activision - Analyst: Activision muss für den Online-Multiplayer von CoD Geld verlangen

Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/7Bild 2/81/8
DLC alleine reicht nicht mehr aus
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Hintergrund sind die Verkaufszahlen der Spiele in Nordamerika, die dort im vergangenen Juni um 15 Prozent gefallen sind. Somit gab es in diesem Jahr schon insgesamt vier Monate, in denen man jeweils einen Rückgang verzeichnen musste.

Das liegt nicht nur daran, dass Nintendo jetzt zwei Spiele zusammen mit der Wii verkauft (Wii Sports und Wii Sports Resort), sondern auch an der Popularität der Multiplayer-Spiele. Denn anstatt neue Spiele zu kaufen, verbringen immer mehr Spieler ihre Zeit mit diesen alten Titeln.

Das ist zwar gut für den Käufer, die Publisher verdienen daran allerdings nichts. Sollte keiner von ihnen dort ein neues Geschäftsmodell ansetzen, würde sich an dem derzeitigen Trend wohl nichts ändern.

„Wir glauben, dass Activision, mit dem erfolgreichsten Multiplayer-Spiel, den ersten Schritt machen muss“, erklärt Pachter. „Es ist noch zu früh um zu sagen ob das ein monatliches Abonnement, Eintragungsgebühren für Turniere, Mikrotransaktionen oder eine Kombination aus allen drei sein könnte. Wir erwarten aber, dass das Unternehmen zum Jahresende, wenn Call of Duty: Black Ops erscheint, in dieser Hinsicht etwas unternehmen wird.“