Act of War: High Treason (PC Review)
von Oliver Dombrowski

Aufregung in den USA. Am Abend der Präsidentschaftswahlen schlägt der Terror zu. Beide Kandidaten werden angegriffen und der aktuelle Präsident ermordet. Amerika versinkt in Chaos und Angst.

Jetzt kann nur noch einer helfen: Major Jason Richter und seine Spezialeinheit Talon. Bei dem Versuch, die Verschwörung aufzuklären, decken sie eine schockierende Tatsache auf: Die Organisation Konsortium steckt hinter allem und benutzt die Terroristen für ihre Zwecke.

Act of War: Direct Action - Movie Trailer

Ein Jahr nach Erscheinen des erfolgreichen RTS-Titels Act of War: Direct Action gibt es Nachschub für alle Fans. High Treason soll mit jeder Menge Umfang punkten. Eine neue packende Kampagne, erweiterte Einheiten, verbesserte Grafik und KI und mehr Einstellungen im Multiplayer-Modus.

Amerika im Chaos
In der neuen Kampagne trefft ihr auf altbekannte Mitstreiter aus dem Vorgänger. Doch auch Neuzugänge sind mit von der Partie. Es gilt, die Verschwörung an der amerikanischen Regierung aufzuklären. Durch unzählige Wendungen in der Geschichte bleibt die Spannung durchgehend erhalten. Denkt man Anfangs noch, die Terroristen wären an allem Schuld, stellt sich später heraus, dass das Konsortium mal wieder seine Finger im Spiel hat. Für alle, die Direct Action nicht gespielt haben: Das Konsortium ist eine Organisation von bösen Buben, welche die Medien und Politik manipulieren um alles zu kontrollieren.

Act of War: High Treason - Mehr KI, mehr Grafik, mehr Spielmodi: Wir sagen euch, was die Expansion drauf hat!

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Besonders ansehnlich sind dabei die Schauplätze. Ob New York, Manhattan (hier gibt es sogar Schlachten auf den Dächern der Hochhäuser!), Kuba oder Mexiko, alle Orte sind sehr realistisch dargestellt und bieten jede Menge taktische Möglichkeiten.

Pitsch, Patsch, Wasserschlacht
Der Schwerpunkt bei High Treason liegt neben der Kampagne ganz klar auf den neuen Seegefechten. Mehr als 15 Marineschiffe, U-Boote, Flugzeugträger, Amphibienfahrzeuge und viele andere Einheiten tummeln sich auf dem Schlachtfeld. Ausgestattet sind diese mit sehr realistisch umgesetzter Technik!

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Sonarbojen, zielsuchende Torpedos, Raketen-Abwehr-Raketen und jede Menge Spielereien warten darauf eingesetzt zu werden.

Für die Seegefechte wurde eigens eine Physikengine entwickelt, die unter anderem bei Explosionen und Vibrationen Wellen erzeugt und andere Schiffe zum schwanken bringt. Auch Waffen wie die Tomahawk-Rakete wurden ballistisch sehr gut umgesetzt.

Rambo lässt grüßen
In High Treason lassen sich drei Fraktionen spielen. Statt das Spiel um eine vierte zu ergänzen, haben die Jungs von Eugen Systems sich etwas Besonderes einfallen lassen: Söldner.

Diese könnt ihr anheuern - allerdings stehen die gedungenen Soldaten immer nur einem Spieler zur Verfügung. Wer zuerst malt, schießt also zuerst - oder so ähnlich. Heuert ihr die Jungs an, wird eine fette Versicherungsprämie fällig. Wenn die Söldner im Kampf verletzt werden oder gar sterben, erhaltet ihr nur einen Teil der Summe zurück.

Die neuen Truppen besitzen Infanterie-Einheiten, Fahrzeuge und sogar Flugzeuge. Sogar ein Tarnkappenbomber ist dabei. Die Söldner können zu jedem Punkt der Karte gerufen werden, was sie besonders gefährlich macht.

Ne Menge neues Spielzeug
Neben der Tatsache, dass alle drei Fraktionen ihre Streitkraft mit Söldnern verstärken können, besitzen alle zwei bis drei neue Einheiten und ebenso viele Upgrades. Diese schließen teilweise Lücken in den Technologie-Bäumen des Vorgängers oder verstärken diesen einseitig.Beispiele sind der Kiowa-Spähhelikopter, SCUD Abschussrampen, GUOS-Minen-Upgrades und experimentelle Blu-144-Bomben. Trotz all dieser Neuerungen bleiben alle Fraktionen ausgeglichen, sodass auch im Multiplayer die Fairness sichergestellt ist.

Fans des Vorgängers brauchen sich keine Sorgen zu machen. Im Add-On werden sämtliche Features des Vorgängers übernommen. Ihr könnt immer noch Gefangene machen auch Upgrades gelten weiterhin für alle weiteren Missionen, Einheiten können wie bewährt in Deckung gehen und erhalten Erfahrung (dieses Feature wurde sogar erweitert) - auch die Massenvernichtungswaffen sind nicht verloren gegangen.

Erstmals intelligente Terroristen
Da der Vorgänger nur über eine Standard-Skript-KI verfügte, wurden hinsichtlich auftretender Mängel neue Standards gesetzt. Die Gegner passen ihre Einheiten-Produktion an das an, womit sie angegriffen werden.

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Auch Upgrades werden genutzt, was im Vorgänger nicht der Fall war. Gebäude werden verkauft, wenn die Kohle knapp wird. Die KI analysiert sogar das Gelände und passt sich taktisch an und noch viel mehr. Eingefleischte Fans werden es also mit einer neuen Herausforderung zu tun haben und müssen sich wohl oder übel neue Methoden ausdenken, gegen dieses KI anzustinken.

Mehr für Fans
Viele neue Einstellungsmöglichkeiten finden sich für den Multiplayer-Modus. Einfachste Dinge wie Spielgeschwindigkeit, Reichtum oder "x Minuten kein Angriff" wurden ergänzt.Ebenso lassen sich Superwaffen ein- und ausschalten und die Ressourcenabbaugeschwindigkeit einstellen. Eugen Systems geht damit stark auf das Feedback der Fans ein.

Außerdem schmücken zwei neue Modi High Treason. In "Marine eins am Boden" gilt es den Präsidenten zu kidnappen, beziehungsweise zu beschützen. Das ganze mutet ein wenig wie Capture the Flag an, was zwar nicht für Realismus sorgt, aber umso unterhaltsamer ist.

In "SCUD-Abschussrampe" muss die, ratet mal, SCUD-Abschussrampe des Gegners gefunden und zerstört werden. Diese kann nur alle drei bis fünf Minuten neu geladen werden. Zusätzlich gibt es eine Menge neuer Multiplayer-Maps zu bestaunen.

Aufpolierte Panzer
Nicht nur Gameplay und Multiplayer wurden verbessert. Da Direct Action schon bald seinen ersten Geburtstag feiert, wurde natürlich auch die Grafik aufpoliert.

Neuerungen sind unter anderem: nachbearbeitete Schleiereffekte, Per-Pixel und Per-Vertex Shadow-Mapping, Per-Pixel Lightning mit Mehrfachlichtern und Gloss Mapping, volumetrische Beleuchtung und Unterstützung für Shadow Model Shader 1, 2 und 3.

Klingt verdammt kompliziert? Ist es auch! Um es zusammenzufassen: die Grafik in High Treason rockt euch den Arsch vom Sessel.Ebenso lassen sich Superwaffen ein- und ausschalten und die Ressourcenabbaugeschwindigkeit einstellen. Eugen Systems geht damit stark auf das Feedback der Fans ein.

Außerdem schmücken zwei neue Modi High Treason. In "Marine eins am Boden" gilt es den Präsidenten zu kidnappen, beziehungsweise zu beschützen. Das ganze mutet ein wenig wie Capture the Flag an, was zwar nicht für Realismus sorgt, aber umso unterhaltsamer ist.

In "SCUD-Abschussrampe" muss die, ratet mal, SCUD-Abschussrampe des Gegners gefunden und zerstört werden. Diese kann nur alle drei bis fünf Minuten neu geladen werden. Zusätzlich gibt es eine Menge neuer Multiplayer-Maps zu bestaunen.

Aufpolierte Panzer
Nicht nur Gameplay und Multiplayer wurden verbessert. Da Direct Action schon bald seinen ersten Geburtstag feiert, wurde natürlich auch die Grafik aufpoliert.

Neuerungen sind unter anderem: nachbearbeitete Schleiereffekte, Per-Pixel und Per-Vertex Shadow-Mapping, Per-Pixel Lightning mit Mehrfachlichtern und Gloss Mapping, volumetrische Beleuchtung und Unterstützung für Shadow Model Shader 1, 2 und 3.

Klingt verdammt kompliziert? Ist es auch! Um es zusammenzufassen: die Grafik in High Treason rockt euch den Arsch vom Sessel.