Ace Combat 6 – Test

XBox 360

Das Crysis für die Xbox 360: Die gelungene Flieger-Action setzt neue Grafik-Maßstäbe.

von Nedzad Hurabasic, 03. Dezember 2007 10:34 Uhr

"Pass auf, sie haben dich im Visier! Ausbrechen, sofort ausbrechen, dreh ab!" Hektische Funksprüche hallen durch das Cockpit und wir werden von feindlichen Kampffliegern umschwirrt wie eine Laterne von Motten. Und doch handelt es sich hierbei nicht etwa um eine historische Dokumentation von Pearl Harbor, sondern Ace Combat 6, die neueste Arcade-Flugsimulation aus dem Hause Namco.

Die japanischen Entwickler beweisen dabei, dass auch der sechste Teil einer Serie durchaus noch sehr spannend sein kann und bieten packende Luftgefechte bis zum Abwinken. Warum ihr euch dieses Spiel nicht entgehen lassen solltet, lest ihr in unserem Review.

Kampfjets für Jedermann!

Ace Combat 6 ist nicht nur optisch ein Genuss, sondern kann auch spielerisch absolut überzeugen!FazitEiner der größten Vorteile von Ace Combat 6 ist sicherlich das sehr zugängliche Gameplay, das auch absoluten Fluganfängern von der ersten Minute an Erfolge ermöglicht. Das liegt nicht allein an den sehr ausführlichen Tutorials, die euch praktisch jede Funktion der Kampfjets in der Praxis näher bringen. Verantwortlich dafür ist auch die sehr ergonomische und nachvollziehbare Steuerung, die bereits in ihrer Grundkonfiguration praktisch perfekte Kontrolle der Fluggeräte ermöglicht.

Screenshot zu: Das Crysis für die Xbox 360: Die gelungene Flieger-Action setzt neue Grafik-Maßstäbe.Manchmal kann man schon den Überblick verlieren.

Das Handling ist sehr direkt und so reagieren die Jets ohne Muckserei auf eure Eingaben, fliegen Kurven, gehen in den Sturzflug über oder jagen feindlichen Maschinen hinterher. Wobei man das "oder" getrost streichen kann, denn eigentlich befindet man sich ständig auf der Jagd bzw. im Kampf und peilt im Sekundentakt das nächste Ziel an. Doch selbst wem diese Steuerung noch zu kompliziert ist, wird mit Ace Combat 6 seine Freude haben - wenn er nicht gerade eine absolute Abneigung gegen Daueraction und unrealistische Flugmanöver hat.

Wer lieber eine halbe Stunde mit den Flugvorbereitungen verbringt, um dann acht Stunden lang über den Atlantik zu fliegen, wird hier vielleicht keinen Spaß haben. Anfänger können die Steuerung beispielsweise noch weiter vereinfachen und benötigen noch weniger Buttons, um den Flieger auf Kurs zu halten - es ist wirklich kinderleicht - um nicht zu sagen "idiotensicher".

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