Diese Nacht war es mal wieder so weit! In der Hochburg des guten Films Los Angeles, wurden die 76. Academy Awards verliehen. Und nicht nur die Schönen und Reichen gaben sich die Ehre, auch die Erfolgreichen!

Es war ein ganz besonderes Jahr 2004 für den Oscar. Nicht nur, dass es zwei neue Rekorde auf dem Millionen teuren Bühnenbild zu verzeichnen gab - die fünf sekündige Verzögerung der Live-Übertragung, die seit dem kleinen Missgeschick von Janet Jackson beim Superbowl eingeführt wurde, soll sogar ihren Sinn erfüllt haben!

Die 13 Jährige Schauspielerin Keisha Castle-Hughes (links) konnte sich glücklich schätzen: Für ihre Rolle in "Whale Rider" wurde sie für die beste Hauptdarstellerin nominiert (1. Rekord). Den ersehnten Oscar schnappte ihr aber die aus dem süden Afrikas stammende Charlize Theron vor der Nase weg. Diese konnte sich gerade noch beherrschen nicht zu weinen und reagierte damit auf den Ausbruch in Tränen von Halle Berry im vergangen Jahr, welche als erste Schwarze zur besten Hauptdarstellerin gekührt wurde.

Die Rolle des besten Hauptdarstellers wurde dem bisher weit gehend unbekannten Sean Penn für seine dramatische Rolle in "Mystic River" zugesprochen. Damit setzte er sich gegen eine weltklasse Konkurrenz durch: Der vielfach gelobte Johnny Depp als Pirat Jack Sparrow, Ben Kinsley, Jude Law und Bill Murray mussten in die Röhre gucken.

Doch die Überraschung des Abends war sicherlich "Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs"! Es war ja zu erwarten, dass der dritte Teil der "Herr der Ringe"-Saga den ein oder anderen Oscar einheimsen würde, aber dass "Die Rückkehr des Königs" das Unmögliche möglich machen würde und in allen elf Kathegorien für die er nominiert wurde eine kleine Goldstatue mit nach Hause nehmen würde, dachte keiner (2. Rekord). Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson bedankte sich bei der Academy für die Auszeichnung zum besten Film ebenso wie für die zehn weiteren.

Ausführliche Informationen und Bilder von der diesjährigen Oscar-Verleihung findet Ihr auf Oscar.com (Link unten).