"Bugs sind heutzutage üblich."
gamona: So ganz fertig ist sie aber doch noch nicht – zumindest gibt es immer noch einige Bugs. Wann werden die behoben?
Bill Tiller: Es gibt bereits einen Patch, der die gröbsten Fehler behebt (Vampyre Story Patch bei gamona runterladen). Die Händler wollten das Spiel unbedingt vor Weihnachten in den Läden stehen haben, daher mussten wir das Spiel mit ein paar Bugs ausliefern, von denen wir wussten, dass wir sie per Patch in ein paar Wochen ausmerzen konnten. Da haben wir wieder das Problem von vorhin: Manchmal zwingt dich der Markt zu Dingen, die dir eigentlich zuwider sind. Vor allem ist oft nicht genug Zeit für ausgiebige Tests, um alle Bugs zu finden und zu beseitigen. Aber das ist mittlerweile (leider) üblich in der Spiele-Industrie. Aber wenigstens wussten wir, dass wir schnell einen Patch nachschieben konnten, der die Probleme behebt.
gamona: Letzte Frage: A Vampyre Story versucht ganz offenkundig ein klassisches Point’n Click Adventure alter Schule zu sein. Siehst du es als Stärke des Genres an, dass sich im Laufe der Zeit kaum etwas verändert hat, oder kommt der Zeitpunkt, an dem sich auch Adventures „weiterentwickeln“ müssen?
"Ich bin ein Bug, holt mich hier raus!"Bill Tiller: Nun, ich sehe nicht ganz die Notwendigkeit für eine Veränderung. Ich persönlich mag Point’n Click sehr – mehr zumindest als die direkte Kontrolle wie bei Escape from Monkey Island oder Grim Fandango. Aber ich wette, wenn wir ein Monsterbudget hätten wie die „Sims 3“-Entwickler, dann könnten wir das perfekte Interface zaubern. Aber das Interface ist gar nicht so wichtig. Entscheidend sind Gamedesign und Inhalt. Ich persönlich würde das Interface so lassen, wie es ist, und das Drumherum verbessern. Aber ich bin ich auch offen für bessere Vorschläge. Aber sie müssten eben auch wirklich besser sein, nicht einfach nur anders.
gamona: Bill, herzlichen Dank für das Gespräch.
























