Sexmaniacs wie Larry Laffer haben bewiesen, dass Erotikspiele - wenn man sie nur mit einem guten Schuss humorvoller Selbstkritik versieht- durchaus Spaß bereiten können. Zu Beginn macht auch diese Erotiksimulation neugierig, denn sie schaut ausnehmend gut aus, was insbesondere für die sexy in Szene gesetzten Bunnies gilt.

Theoretisch geht es ja eigentlich darum, Geld, Karriere und sich beliebt zu machen. In der spielerischen Praxis dagegen steht letztlich einzige und allein eine Frage im Raum: "Wie schaff ich´s nur, mich bei diesem affenscharfen Luder beliebt zu machen?" Da dies aber nicht weiter schwierig ist, sofern man es schafft, der Frau die richtigen Fragen zu stellen respektive Antworten zu geben, ist der Spielspaß zwar vorhanden, aber doch ein recht kurzer. Als digitales Viagra helfen da auch die vielen Minispielchen nicht. Denn die sind nur anfangs amüsant, nerven jedoch nach kürzester Dauer, da sie erstens zu simpel gestrickt sind und zweitens mindestens so oft und nervig wie Werbepausen im Privatfernsehen ins Geschehen platzen. Wer also könnte diesem sündigen Treiben erliegen? Ich tippe mal auf verklemmte Voyeure, Sangria-benebelte Mallorca-Jünger sowie natürlich die eingangs erwähnten Bohlen und Drews.

7 Sins ist für PC und seit dem 24. August 2005 für PS2 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.

Pro

  • Tutorial
  • 60 nichtlineare Missionen
  • Freier Kampagnenmodus mit 7 Charakteren
  • Hübsch in Szene gesetzt
  • Einfach bedienbar
  • Sexy Bunnies

Contra

  • Wiederholt sich sehr schnell
  • Keine weibliche Hauptfigur
  • Geeignet nur für selbstverliebte Machos
  • Etwa 20 penetrante Minispielchen