Der Nintendo 3DS wird als neues Grafikwunder unter den Handhelds gehandelt. Allerdings hat dieser Ruf auch einen Haken - besonders dann, wenn es um die Batterieleistung geht.

3DS - Viel Leistung, wenig Strom

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ist Nintendos Wunderkisten vielleicht doch nicht so wundersam, wie man glauben mag?
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Nintendos Präsident erklärte unlängst in einem Interview, dass die Batterieleistung des 3DS offensichtlich deutlich niedriger ausfällt, als die des DS. Das wird allerdings nicht durch eine zu schwache Batterie begründet, sondern vielmehr dadurch, dass die eingebaute Technik viel mehr Energie benötigt.

„Was die Batterie angeht, ist es unumgänglich, dass der Nintendo 3DS ein Gerät sein wird, welches öfter wieder aufgeladen werden muss, als der Nintendo DS. Aus diesem Grund liefern wir auch die ‚Charging-Cradle‘ mit, bei der es sich um ein spezielles Batterieladegerät handelt. Vielleicht werden wir eine Botschaft an unsere Kunden versenden müssen, die in etwa lauten wird: Bitte platzieren Sie Ihren 3DS in der Ladestation, sobald Sie damit nach Hause zurückkehren.“

Statt nun aber teurere und damit länger haltende Akkus zu verbauen, hat man sich im Hause Nintendo wohl aber eher dafür entschlossen, eine nicht ganz so teure Ladestation mitzuliefern.

Problematischer als die geringe Akkuleistung dürfte aber die 3D-Leistung zu sein, die, wenn man Epics Geschäftsführer Mark Rein glauben darf, nicht an die Leistung der aktuellen iPhones herankommt. Allerdings trifft Rein diese Aussage auch nur auf Basis von Vermutungen, da auch ihm kein 3DS vorliegt, um seine 3D-Fähigkeiten zu testen.

Es bleibt also abzuwarten, ob das neue Nintendo-Wunderkind in der Lage ist, Epics Unreal Engine 3 zu verarbeiten.