Nintendo-Präsident Satoru Iwata erklärt gegenüber Investoren, warum es zur drastischen Preissenkung des Nintendo 3DS gekommen ist.

3DS - Satoru Iwata erklärt die Preissenkung

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Von Super Mario 3D Land verspricht sich Nintendo hohe Verkaufszahlen
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Es gab mehrere Gründe, warum man damit nicht bis zum Jahresende gewartet hat, erläutert Iwata. Um den Effekt der zum Ende des Jahres erscheinenden Spiele, wie Super Mario 3D Land und Mario Kart 7, zu maximieren, müsse zuerst die installierte Basis stark vergrößert werden.

Händler würden außerdem auf die Verkaufszahlen im Sommer schauen, um herauszufinden, welche Produkte sie zum Jahresende hervorheben und bewerben sollen. Zudem könne man so noch früh die Bedenken der Publisher aus dem Weg räumen, dass sich der Nintendo 3DS schlecht verkaufen und sich Spiele dafür nicht lohnen würden.

Iwata fühlt sich selbst verantwortlich dafür, das Vertrauen der Kunden beschädigt, die Finanzprognosen stark beeinflusst und die jährliche Dividende verringert zu haben.

Um die Verantwortung des Managements zu zeigen, habe man sich deshalb entschlossen, diverse Gehälter zu kürzen. Der Präsident selbst verzichtet auf 50 Prozent, leitende Manager auf 30 Prozent und andere Direktoren auf 20 Prozent des festen Gehalts. Aufgrund des geringeren Profits am Jahresende fallen die Boni zudem automatisch geringer aus.

Investoren bittet er, nicht auf die kurzfristigen Auswirkungen zu achten, sondern auf den langfristigen Effekt, also das Ergebnis nach dem großen Weihnachtsgeschäft.