Schon seit Anbeginn versuchen Hacker Nintendos Handheld zu knacken, doch gelungen ist dies im weitesten Sinne bislang nur eher oberflächlich. Nun gelang es aber dem Hacker Neimod nach eigenen Angaben den 3DS komplett zu knacken.

3DS - Nintendos Handheld angeblich komplett geknackt

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Laut mehreren Hackern wurde der 3DS geknackt, wodurch sich unter anderem Raubkopien abspielen lassen. Gut möglich, dass man in den nächsten Wochen mehr zu dem Thema hören wird - vielleicht im Rahmen von Flashkarten-Firmwares.
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Er verschaffte sich den kompletten Zugriff auf den Kernel, wodurch am Ende im Grunde alles möglich ist. Darunter natürlich auch das Abspielen von kopierten Spielen. Immerhin muss Nintendo nicht fürchten, dass der Hacker die Lücke öffentlich preisgibt.

Er habe nämlich kein Interesse daran, dass man kopierte Spiele auf dem 3DS spielen kann. Zudem erklärte er, dass Nintendo diese Lücke ganz einfach via Patch schließen könne, was vermutlich demnächst passieren könnte.

Für 3DS-Besitzer dürfte ein solcher Hack sicherlich ohnehin interessant sein, sieht man mal von dem fragwürdigen Raubkopie-Thema ab. Denn vor allem Homebrew sowie die Möglichkeit, den Region-Lock für Importe zu umgehen, sind zwei Dinge, die ein solcher Hack ebenso mit sich bringt.

Erst vor rund einer Woche zeigte ein anderer Hacker, wie er Homebrew auf dem 3DS ausführte. Auch wenn Neimod die Lücke nicht öffentlich machen möchte, so ist das kein Garant dafür, dass ein anderer Hacker ebenfalls so denkt.