In einer Präsentation für Investoren gab Nintendo-Präsident Satoru Iwata zu, dass sich der Nintendo 3DS nicht so wie erwünscht verkauft hat. Man hat sich aber bereits Pläne zurechtgelegt, um das Marketing zu verbessern.

3DS - Nintendo: Verkäufe bleiben hinter Erwartungen zurück

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Viele Käufer warten noch auf die passenden Spiele
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Bis Ende März lieferte Nintendo 3,61 Millionen Exemplare des 3DS an den Handel aus. Damit lag man etwas hinter den erwarteten 4 Millionen Stück zurück. Zwar waren die anfänglichen Verkäufe in Japan sehr gut, diese fielen allerdings schneller ab als erwartet.

Wie Iwata erklärt, dachte man ursprünglich, dass sich das brillenlose 3-D schnell herumsprechen würde, nachdem Kunden es selbst einmal ausprobiert haben. Das Problem sei, dass sich das 3-D-Erlebnis nicht durch traditionelle Medien darstellen lässt.
Zudem seien Features wie StreetPass, SpotPass oder AR(Augmented Reality)-Funktionen für Leute ohne Erfahrung nur schwer zu verstehen, wenn sie es nicht selbst erleben.

Man wird die Marketing-Maßnahmen also entsprechend umstellen müssen, gibt Iwata bekannt. Außerdem will man mehr Netzwerk-Inhalte anbieten, über die die Leute ebenfalls informiert werden müssen. Dazu beitragen soll das System-Update Ende Mai, das den eShop und Internet Browser einbaut. So wird es später eine kostenlose 3-D-Version von ExciteBike geben (wir berichteten), die mit entsprechender Werbung unterstützt werden soll.

Laut Iwata gäbe es zudem viele potentielle Käufer, die derzeit aber noch nicht den richtigen Zeitpunkt darin sehen, sich einen 3DS zuzulegen und auf bestimmte Spiele warten. Darunter etwa The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3DS im Juni oder Star Fox 64 3D, Kid Icarus: Uprising, Super Mario 3DS und Mario Kart 3DS.