Der Nintendo DS ist das beste Beispiel dafür, wie man durch Hardware-Revisionen die Lebensspanne einer Konsole erweitern kann, ohne eine neue Generation auf den Markt bringen zu müssen.

3DS - Nachfolger statt 3DS Lite?

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Ob sich Nintendo wirklich das Geschäft mit mehreren 3DS-Revisionen entgehen lässt, ist fraglich.
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Da Nintendo seine Handhelds zunächst gerne immer ein wenig abspeckt - neben dem DS beispielsweise auch mit dem GBA SP oder Game Boy Pocket geschehen-, scheint es doch realistisch, wenn Nintendo einen 3DS Lite auf den Markt bringen würde.

Immerhin gibt es hier und da noch ein paar Verbesserungen, die Nintendo einfließen lassen sollte. Neben den Schlieren am oberen Bildschirm, sobald das Gerät geschlossen wird, natürlich auch das zweite Schiebepad. Nintendo hatte bereits einige der Fehler eingeräumt, vor allem den Verzicht auf das zweite Schiebepad, das erst optional als zusätzliche Hardware nachgeliefert wurde.

Doch Nintendo hat keine Pläne, einen 3DS Lite bzw. eine neue Version des Handhelds auf den Markt zu bringen. Das verriet Shigeru Miyamoto in einem Gespräch mit IGN. Er sei mit dem 3DS zufrieden und es fühle sich wie das Beste der aktuellen Generation an.

Laut Miyamoto denke man derzeit eher mehr über die künftige Handheld-Generation nach. Die Aussage ist selbstverständlich keine Überraschung, denn Nintendo würde wohl ohnehin nie im Vorfeld zugeben, an einem neuen 3DS-Modell zu arbeiten, um die potentiellen Käufer nicht abzuschrecken, die sich gerade erst das "alte Modell" kaufen wollten. Zudem beginnt man bei Nintendo mit den Arbeiten an einem Nachfolger immer dann, sobald ein neues Gerät veröffentlicht wurde.

Darüber hinaus meinte Miyamoto, dass es noch viele Dinge geben würde, die man mit der derzeitigen Hardware und 3-D-Gaming generell machen könne. Ein zweites Schiebepad würde laut Miyamoto aber ohnehin nicht nötig sein, da man dies durch das integrierte Gyroskop ausgleichen könne.