Nintendo nennt eines der Mittel, um Piraterie auf dem neuen Handheld zu erschweren.

Nintendo 3DS - Mit automatischen Firmware-Updates gegen die Piraterie

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Firmware-Updates sollen vor allem neue Funktionen ermöglichen
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Nintendos Präsident Satoru Iwata wurde während eines Investorentreffens auf Anti-Piraterie Maßnahmen angesprochen, die im Nintendo 3DS zum Einsatz kommen. Zumindest ein Vorgehen hat Iwata dabei erklärt.

„Als Teil der SpotPass-Funktionalität untersuchen wir die Möglichkeit, automatische Firmware-Updates über das Internet zu ermöglichen.“ SpotPass nennt sich die Funktion, in der sich der 3DS im Schlafmodus befindet und sich dabei mit Wi-Fi Zugangspunkten verbindet, um neue Daten herunterzuladen. Neben spielebezogenen Daten könnten das wohl eben auch Firmware-Updates sein.

Ein Grund für dieses Vorgehen sind auch Erfahrungen mit dem Nintendo DS. Dort mussten Spieler ein Update noch selbst durchführen, was laut Iwata kaum jemand gemacht hat.

Bei neuer Firmware sei ein verbesserter Schutz vor Piraterie allerdings nur zweitrangig, denn vor allem will man den Nutzern darüber neue Funktionen ermöglichen.

Firmware-Updates sollen darüber hinaus, ähnlich wie auf der PSP, auch neuen Spielen beilegen. Dank der größeren Kapazität der Speicherkarten, auf denen die Spiele ausgeliefert werden, soll dies möglich sein.

Bereits vor einigen Monaten äußerte sich Ian Curran von THQ sehr positiv zu den neuen Anti-Piraterie Maßnahmen des Nintendo 3DS, auch wenn er keine genauen Details liefern konnte.